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Hanning: Handball-WM als Rückenwind für "Riesending" Heim-EM
Bob Hanning hofft durch die Handball-Weltmeisterschaft auf Rückenwind für die Heim-EM im kommenden Jahr. Das Turnier 2024 werde "unseren Sport dann noch mehr in den Fokus rücken", sagte der Geschäftsführer des Bundesliga-Tabellenführers Füchse Berlin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die EM müsse "ein Riesending werden".
Mitentscheidend dafür könnte der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Polen und Schweden sein. "Wir haben die große Chance, positiv zu überraschen, auf und neben dem Feld", sagte Hanning: "Wir sind vielleicht nicht die Sportart, die alles richtig macht, aber die, die ihr Herz auf der Platte lässt."
Im Rückblick auf die Fußball-WM in Katar erneuerte Hanning seine Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Was mir auf den Nerv ging, ist diese Kommerzialisierung und das Thema, wir stellen PR vor Leidenschaft und Leistung", sagte er: "Das, was da passiert ist, haben nicht die Spieler zu verantworten, sondern die, die vorher nicht dafür gesorgt haben, Politik und Sport zu trennen."
Dass Katar bei der Handball-WM am Freitag (18.00 Uhr/ZDF) deutscher Auftaktgegner ist, stört Hanning nicht. "Alles, was die Weltspitze breiter macht und keine Eintagsfliege ist, hilft unserem Sport", sagte er. Katar, Gastgeber der WM 2015, sei "keine Eintagsfliege".
Zuvor hatte Hanning in seiner Bild-Kolumne die WM als große Chance für den Handball bezeichnet, um "nach dem in vielfacher Hinsicht desolaten Auftritt des DFB-Teams in Katar" viel "verloren gegangenes Renommee für den deutschen Sport" zurückzuerobern.
R.Chavez--AT