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Becker sieht seine Zukunft im Ausland
Boris Becker sieht seine Zukunft eher nicht in Deutschland. "Ich glaube, das schaffe ich hier nicht", sagte Becker am Dienstagabend im "Sat.1 Spezial. Boris Becker". Er könne aber noch "nicht sagen, wo es mich hinziehen wird", erklärte der 55-Jährige und nannte die USA oder Dubai als mögliche Optionen.
"Ich muss arbeiten, ich bin mir da auch nicht zu schade. Ich bin dankbar, dass alle meine Partner bei mir geblieben sind und mir eine zweite Chance geben", sagte Becker, der vor seinem Haftaufenthalt unter anderem als TV-Experte tätig war.
Becker war im April zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden und saß seither in seiner Wahlheimat Großbritannien im Gefängnis. Nun profitierte er von einem Verfahren, das den Druck auf die überfüllten britischen Haftanstalten lindern soll. Becker kam am vergangenen Donnerstag und damit deutlich früher frei.
Der dreimalige Wimbledonsieger muss den Rest seiner Strafe nicht mehr absitzen. Becker waren in seinem seit 2017 laufenden Insolvenzverfahren Vergehen zur Last gelegt worden.
L.Adams--AT