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Kommunalwahlen in Frankreich: Sozialist Grégoire in Paris weit vorn
Bei den Kommunalwahlen in Frankreich liegt in Paris der sozialistische Kandidat Emmanuel Grégoire nach dem ersten Durchgang vorn. Hochrechnungen zufolge kam er am Sonntag in der Hauptstadt auf rund 38 Prozent der Stimmen und landete damit weit vor der konservativen Kandidatin, Ex-Kulturministerin Rachida Dati. Sie kam auf 24 Prozent.
Mitte-Rechts-Kandidat Pierre-Yves Bournazel und die linkspopulistische Kandidatin Sophia Chikirou haben sich nach Hochrechnungen mit je knapp 13 Prozent ebenfalls für die zweite Runde qualifiziert. Die rechtsextreme Kandidatin Sarah Knafo liegt hingegen genau bei zehn Prozent, was der Hürde für die zweite Runde entspricht.
Die sozialistische Amtsinhaberin Anne Hidalgo, die Paris zur Fahrradstadt gemacht hat, wollte nach zwölf Jahren im Amt nicht erneut antreten. Grégoire stand jahrelang in Hidalgos Schatten und will ihre Politik fortsetzen. Er will zudem den Akzent auf Paris als Stadt der Kultur legen. Er wird auch von den Grünen unterstützt.
Die 60-jährige Dati ist in mehrere Justizaffären verwickelt und muss sich im September in einem Korruptionsprozess vor Gericht verantworten.
In der zweiten Runde wird es darauf ankommen, wer mit wem ein Wahlbündnis eingeht oder sich aus taktischen Gründen zurückzieht.
O.Gutierrez--AT