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Mecklenburg-Vorpommern: Bildungsministerin Oldenburg führt Linke in Landtagswahl
Knapp sechs Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die Linkspartei Bildungsministerin Simone Oldenburg zur Spitzenkandidatin gewählt. Auf einer Landesvertreterversammlung in Rostock wurde die 55-Jährige am Samstag mit 69,3 Prozent auf Listenplatz eins gewählt. Oldenburg ist in der rot-roten Landesregierung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung sowie Vizeregierungschefin.
Die studierte Lehrerin gehörte von 2011 bis 2021 dem Landtag in Schwerin an, von 2016 bis 2021 war sie dort Vorsitzende der Linksfraktion. Seit November 2021 ist Oldenburg Mitglied der Landesregierung. Bereits im September wurde sie einstimmig vom Landesvorstand als Spitzenkandidatin nominiert.
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt. Es ist eine von fünf Landtagswahlen in diesem Jahr. Eine Umfrage vom Februar sah die AfD mit 37 Prozent vorn, gefolgt von der SPD mit 23 Prozent. Die CDU kam auf 13 Prozent, die Linke auf elf Prozent. Das BSW sah die Umfrage bei fünf Prozent. Die Grünen würden mit vier Prozent den Wiedereinzug in den Landtag verpassen, ebenso die FDP, die auf zwei Prozent kam.
W.Stewart--AT