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Nach IEA-Beschluss: Auch US-Regierung erwägt Anzapfen der Ölreserven
Im Iran-Krieg erwägen auch die USA ein Anzapfen ihrer strategischen Ölreserven. US-Innenminister Doug Burgum sagte am Mittwoch dem Sender Fox News, es sei der "perfekte Zeitpunkt, um über eine Teil-Freigabe nachzudenken, um etwas Druck von den Weltmarktpreisen zu nehmen". Die Bundesregierung hat einen solchen Schritt bereits angekündigt.
Die USA sind wie Deutschland Mitglied der Internationalen Energie-Agentur (IEA). Die 32 Mitgliedstaaten beschlossen laut IEA-Erklärung vom Mittwoch, 400 Millionen Barrel Öl aus ihren Notfallreserven freizugeben. "Die Ölmärkte sind global, deshalb muss die Antwort auf größere Störungen ebenfalls weltweit erfolgen", erklärte IEA-Direktor Fatih Birol.
US-Innenminister Burgum sagte dazu: "Für solche Momente sind diese Reserven da." Es gehe im Iran-Krieg nicht um einen Energiemangel, sondern um ein "vorübergehendes Transportproblem".
Er spielte damit auf die Blockade der Straße von Hormus an. Dort wurde erneut ein Frachtschiff getroffen und geriet in Brand. Die iranischen Revolutionsgarden haben die Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel für gesperrt erklärt. Durch die Straße von Hormus werden normalerweise fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert.
A.Williams--AT