-
Iran: Erstes Treffen mit Oman zur Verwaltung von Straße von Hormus abgehalten
-
Ex-Akademieleiter Haupt kritisiert DFB: "Reicht nicht mehr"
-
Raubkopienportal movie2k: Justiz zieht Millionenbetrag von Verurteiltem ein
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Verringerung des Einsatzes für UNO
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Wadephul will mit Rubio über neue Lastenteilung in der Nato sprechen
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
Lineker: "Deutschland lebt in der Vergangenheit"
-
Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
-
Dutzende Tote bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan
-
Plus bei Rüstungsgütern: Staatliche Investitionen 2025 stark gestiegen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
-
Chinesischer Handelsminister Wang zu Gesprächen in Brüssel
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft in Washington seinen US-Kollegen Rubio
-
Deutscher Abend beim Baseball: Neuendorf mit "First Pitch"
-
Islamabad: Pakistanische Armee greift Ziele im Osten Afghanistans an
-
"Bild": VW will Partnerschaft für autonomes Fahren mit Bosch beenden
-
Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe
-
Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams
-
Nagelsmann denkt über personelle Wechsel nach
-
Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein
-
Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen
-
Paraguay vor DFB-Duell: "Können alle schlagen"
-
Erster Achtelfinalist: Eustaquio erlöst Kanada
-
Vor Start in K.o.-Runde: DFB-Team hebt ab nach Boston
-
Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren
-
Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest
-
Schon in EM-Form: Neugebauer siegt in Ratingen
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren
-
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
-
Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende
-
Fünfkampf: Dogue erstmals Gesamtweltcupsieger
-
Hitzeschlacht: Russell siegt souverän - Verstappen trumpft auf
-
Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an
-
Baby aus Krankenhaus mitgenommen: Polizei fahndet nach Frau
-
14 Tote bei Absturz eines Hubschraubers von Aramco in Saudi-Arabien
-
Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah
-
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
-
Preisgeld-Streit in Wimbledon: Uneinigkeit bei Spielern
-
Neue Hitzekorde in Deutschland - Abkühlung aber in Sicht
-
Venezuela: Suche nach Erdbeben-Überlebenden hält an - bislang mehr als 1400 Tote
-
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
-
Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen
-
EU aktiviert Katastrophenschutz-Mechanismus für Venezuela-Hilfe
Pistorius rechnet im Fall Grönland nicht mit "dem Äußersten" - Signal an USA
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet nicht mit einer militärischen Übernahme Grönlands durch die USA. Er glaube nicht, "dass es hier zum Äußersten kommt", sagte Pistorius am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Er glaube eher, "dass wir es hier mit einem Machtspiel zu tun haben", mit dem die USA ihren Einfluss ausbauen wollten. Soldaten der Bundeswehr sollten im Rahmen einer Erkundungsmission mehrerer Nato-Länder am Freitagabend in Grönland ankommen.
Pistorius riet im Umgang mit der Grönland-Krise zu Gelassenheit. Er sei "sehr gespannt, aber auch ein Stück weit entspannt", sagte er. Eine Übernahme der zu Dänemark gehörenden Arktisinsel durch den Nato-Partner USA wäre "ein einzigartiger, historisch einmaliger Vorgang in der Geschichte eines Bündnisses, das so erfolgreich funktioniert hat seit 80 Jahren", sagte der Minister. "Von daher würde ich immer sagen, das ist kaum vorstellbar. Und wir richten uns darauf auch nicht ein. Und ich persönlich rechne auch nicht damit."
US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder seinen Anspruch auf Grönland bekräftigt. Ein Krisentreffen von USA, Dänemark und Grönland in Washington war am Mittwoch ergebnislos zu Ende gegangen. Trump hält nach dänischen Angaben an seinen Plänen zur Aneignung von Grönland fest.
Der US-Präsident müsse von diesem Vorhaben abgebracht werden, "indem wir ihm sein Hauptargument schlicht und ergreifend wegnehmen, indem wir sagen, wir sichern dieses Territorium", sagte Pistorius.
Zu der Erkundungsmission von Nato-Staaten inklusive Deutschlands in Grönland sagte Pistorius, es gehe darum, "dass wir gemeinsam unseren Verpflichtungen nachkommen, Nato-Territorium zu schützen". Bei der jetzigen Erkundung gehe es darum, zu schauen, "wie können wir dort üben im großen Stil", und zwar nicht nur wie bislang zu See, sondern auch zu Land.
Die Nato-Soldaten sollen in Grönland nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums auch Planungen für eine Militärübung vorbereiten - etwa mit Seefernaufklärer-Flugzeugen des Typs P 8 Poseidon, wie ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlins sagte. "Auch der Einsatz von Fregatten oder anderen Marineeinheiten zur Seeraumüberwachung ist denkbar, theoretisch auch die Verlegung von Eurofightern", fügte er hinzu. "All diese Dinge werden jetzt in Erwägung gezogen, und dann wird geprüft, was möglich ist."
Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet kritisierte den von den USA ausgelösten Konflikt um Grönland als Ablenkung "von den wirklich wichtigen Konflikten und Krisen". In der ARD sagte er: "Keiner redet im Moment mehr über die Ukraine, weil alles über Grönland redet."
Die Entsendung von Soldaten der Bundeswehr und anderen europäischen Staaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland bezeichnete der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag als "ein Signal". Damit würden die von Trump vorgebrachten Argumente für eine Übernahme durch die USA "geschwächt".
Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner wertete die Beteiligung der Bundeswehr an der Erkundungsmission in Grönland hingegen als "Symbolpolitik". Es sei "etwas schräg, dass der Auswärtige Ausschuss des Bundestages darüber am Mittwoch nicht unterrichtet wurde", sagte Stegner der "Rheinischen Post" vom Freitag. "Im Übrigen ist das Symbolpolitik", sagte er - und fügte ironisch hinzu: "Dies wird US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich schon in Angst und Schrecken versetzen."
A.O.Scott--AT