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Ein Jahr nach Solingen-Attentat: Dobrindt ruft zu Kampf gegen Extremismus auf
Am Jahrestag des Messerattentats von Solingen hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Kampf gegen Extremismus ausgerufen. Der Anschlag auf dem Solinger Stadtfest habe gezeigt, "wie groß die Gefahr durch den Islamismus in Deutschland ist", schrieb Dobrindt am Samstag im Kurzbotschaftendienst X. "Heute gedenken wir der Opfer und erinnern daran, dass wir als starke Gemeinschaft gegen jeglichen Hass und Extremismus kämpfen."
Bei dem Messerangriff am 23. August 2024 waren in Solingen drei Menschen getötet worden. Acht weitere wurden teils schwer verletzt. Die Tat ereignete sich während eines Stadtfestes. Der syrische Tatverdächtige muss sich derzeit in Düsseldorf wegen Mordes aus mutmaßlich islamistischen Motiven vor Gericht verantworten. In der Folge der Tat hatte die Bundesregierung ihre Migrationspolitik verschärft.
Dobrindt bekannte sich am Samstag zu einer Stärkung der Sicherheitsbehörden gegen den Extremismus. Die Gesellschaft müsse vor solchen Taten geschützt werden: "Unsere freiheitliche Gesellschaft darf sich davon nicht einschüchtern lassen", schrieb er.
P.Smith--AT