-
Expansion Draft der WNBA: Sabally und Geiselsöder ausgewählt
-
Trump beantragt bei Kongress 152 Millionen Dollar für Wiederinbetriebnahme von Alcatraz
-
Iran schießt US-Kampfjet ab - US-Medien: Ein Crewmitglied gerettet, eines noch vermisst
-
Kubanische Regierung beginnt mit Freilassung von mehr als 2000 Gefangenen
-
Französisches Schiff durchquert Straße von Hormus - weitere Tanker nahe Oman
-
Iran schießt offenbar US-Kampfjet ab - ein Crewmitglied laut US-Medien gerettet
-
Medienberichte: Ein Besatzungsmitglied nach Abschuss von US-Kampfjet über dem Iran gerettet
-
Massive russische Luftangriffe auf Ukraine am hellichten Tage - mindestens zehn Tote
-
Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"
-
Weißes Haus fordert Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar
-
Explosion im ICE: Ermittler prüfen politische Motiv und psychische Erkrankung
-
ADAC: Neue Preisregel für Tankstellen hat Preisniveau nicht reduziert
-
Ex-Militärjunta-Chef Min Aung Hlaing zum Präsidenten von Myanmar gewählt
-
Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur
-
Massive russische Luftangriffe auf Ukraine am hellichten Tage - Selenskyj kritisiert "Eskalation" an Ostern
-
"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht
-
FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso
-
Toyota bZ7: EV‑Luxus in China
-
Überraschungs-Start: Lipowitz ab Montag im Baskenland
-
31 Betreuer für Schulkinder in Paris wegen sexueller Übergriffe suspendiert
-
Sprengsätze im ICE: Möglicherweise politisches Motiv des Tatverdächtigen
-
Containerschiff eines französischen Eigners durchquert Straße von Hormus
-
US-Bündnisparter reagieren irritiert auf Trumps Aussagen zur Nato
-
Linkspopulistische und pro-palästinensische EU-Abgeordnete im Visier der französischen Justiz
-
Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef
-
Druck von Verteidigungsminister Hegseth: Chef des US-Heeres tritt zurück
-
Bayern-Frauen gegen Barcelona erneut in der Arena
-
Trump baut Kabinett weiter um: Justizministerin Pam Bondi muss gehen
-
Feuerwehr befeuchtet sterbenden Wal vor Poel mit Ostseewasser
-
Rassismus gegen schwarzen Bürgermeister: Frankreichs Justiz ermittelt
-
Einspruch stattgegeben: Löwen behalten doch Sieg gegen Lemgo
-
DIHK: Jeder sechste Industriebetrieb verdient durch Verteidigungsindustrie
-
Gesundheitsministerin Warken gegen starke Abstriche bei Partnerversicherung
-
Historische Mondumrundung: Artemis-Crew verlässt Erdumlaufbahn
-
Eta wird Cheftrainerin der Union-Frauen
-
FC Bayern: Kane fehlt in Freiburg
-
Wirtschaftsministerin Reiche sucht externe Berater für Ministeriumsaufgaben
-
Woods direkt nach Unfall: Mit dem "Präsidenten" gesprochen
-
Mit nur 26 Jahren: Skispringer Lisso beendet Karriere
-
AFP-Zählung: Ex-Militärjunta-Chef Min Aung Hlaing zum Präsidenten von Myanmar gewählt
-
Schröder löst Playoff-Ticket - Sorgen um Doncic
-
Kubanische Regierung begnadigt mehr als 2000 Gefangene
-
SPD kritisiert "immer neue Forderungen" der Union zum Verbrenner-Aus
-
Neuer-Nachfolge? Urbig bleibt entspannt
-
Deutsche Curler schließen WM auf Rang neun ab
-
Junta-Chef: Menschen in Burkina Faso müssen Demokratie "vergessen"
-
Lerch nach Aus: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen"
-
Hrubesch glaubt an Polzin-Ära beim HSV
-
Enrique vor Spitzenverdienst in Ligue 1: "Schön für mich"
-
Frankreich: EU-Abgeordnete wegen "Rechtfertigung von Terrorismus" in Polizeigewahrsam genommen
Studie: Seeweg über das Rote Meer besonders wichtig für Deutschland
Die deutsche Wirtschaft ist einer Studie zufolge besonders abhängig vom Seeweg über das Rote Meer. Knapp zehn Prozent aller Importe nach Deutschland werden über den Suezkanal und die Straße von Bab al-Mandab transportiert, wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Studie des Münchner Ifo-Instituts im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium hervorgeht. Über das Rote Meer kämen "verschiedene kritische Rohstoffe oder wichtige Vorprodukte für die Industrie", erklärte Ifo-Handelsexpertin Lisandra Flach.
Deshalb habe die Seepassage eine "besondere geoökonomische Bedeutung für Deutschland", führte Flach weiter aus. Die Studie nimmt insgesamt sechs "maritime Engpässe" in den Blick und analysiert dafür die Importströme im Jahr 2023. Außer den Seewegen am Roten Meer sind dies die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die Straße von Malakka zwischen der indonesischen Insel Sumatra und Malaysia, die Taiwanstraße sowie der Panamakanal.
Wichtig für die deutschen Importe sind laut Studie neben Suezkanal und der Straße von Bab al-Mandab vor allem die Straße von Malakka, über die 8,7 Prozent der Einfuhren geliefert werden, sowie die Taiwanstraße mit einem Anteil von 7,1 Prozent. Über den Panamakanal wurden 2023 nur 0,5 Prozent der Importe nach Deutschland transportiert, über die Straße von Hormus 0,4 Prozent.
Je nach Branche könne "die Abhängigkeit von einzelnen Meerengen" sehr hoch sein, "zum Beispiel bei wichtigen Rohstoffen für die Industrie", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium zu den Ergebnissen. "Einzelne Produkte weisen Abhängigkeiten von mehr als 90 Prozent auf." Ein Beispiel ist der Studie zufolge etwa unverarbeiteter Glimmer - 97,2 Prozent der Importe des etwa in der Elektroindustrie verwendeten Rohstoffs müssen demnach den Suezkanal passieren.
"Der globale Handel konzentriert sich auf wenige Seewege mit strategischen Engpässen, wie dem Suez-Kanal oder der Straße von Bab al-Mandab", erklärte Studien-Koautorin Katharina Erhardt von der Universität Düsseldorf. "Blockaden oder Störungen dieser Seewege, wie zuletzt durch die Angriffe der Huthi-Rebellen im Jemen, haben erhebliche wirtschaftliche Folgen für Deutschland."
Die Huthi-Miliz zählt sich neben der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und der Hisbollah im Libanon zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten "Achse des Widerstands". Im November 2023, kurz nach Beginn des von der Hamas ausgelösten Gaza-Krieges mit Israel, hatten die Huthis damit begonnen, Handelsschiffe im Roten Meer anzugreifen.
"Die Versorgung mit Rohstoffen, mit lebenswichtigen Gütern und mit weiteren Waren braucht verlässliche Seewege", erklärte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß, anlässlich der Studie. "Das gilt vor allem im Krisenfall. Unsere Sicherheitspolitik muss neben der klassischen Landesverteidigung auch die Wirtschaftssicherheit und dabei besonders Schifffahrt und die Sicherung der Handelswege mitdenken." Er rief auch die Unternehmen dazu auf, "Vorsorge zu betreiben, um auf die Blockade von Meerengen vorbereitet zu sein".
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) forderte, "die Handelsschifffahrt noch stärker in die Sicherheitsarchitektur einzubinden". Es fehle ein ständiges Gremium, in dem Bundesregierung und Handelsschiffahrt zusammenarbeiteten, erklärte VDR-Hauptgeschäftsführer Martin Kröger.
E.Flores--AT