-
Dunkelfeldstudie zeigt: Nur Bruchteil von Partnerschaftsgewalt wird angezeigt
-
ARD-Recherche belastet DESG-Präsident Große
-
Prozess um Entführung von Block-Kindern: Gericht setzt Termine bis Dezember an
-
IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler
-
Wohnungskrise: Immobilienexperten warnen vor weiterhin zu wenig Neubau
-
Brandenburger fährt Nachbarin und Geliebte tot: Sechs Jahre Haft
-
89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
Selenskyj verteidigt Helm eines Olympia-Athleten mit im Krieg getöteten Ukrainern darauf
-
Klimaschutzprogramm der Regierung: Neue Maßnahmen auf Weg zu Treibhausgasneutralität
-
Epstein-Akten: Organisationskomitee-Chef der Olympischen Spiele in LA unter Druck
-
Letzte Generation: Anklage wegen Bildung krimineller Vereinigung zugelassen
-
Umsatz mit Bio-Lebensmitteln auf Rekordhoch - Nachfrage höher als heimisches Angebot
-
Trickbetrug in Baden-Württemberg: Mann verliert Gold in Wert von hunderttausend Euro
-
Jahrelang in Syrien beim IS: Anklage gegen Deutschmarokkanerin erhoben
-
SPD-Politiker gegen Altersgrenze für Soziale Medien
-
"In fünf Jahren weggefegt": Macron sieht Europas Zukunft bedroht
-
Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane
-
Youtuber MrBeast übernimmt Finanz-App für Generation Z
-
Whatsapp-Klage gegen europäische Strafe von 225 Millionen Euro wird neu aufgerollt
-
Leipzig gegen Bayern als Underdog: "Keiner rechnet damit"
-
Studie: Alle Geschlechter erleben Gewalt - Frauen aber schwerer und häufiger
-
Straftaten gegen Journalisten haben in Deutschland stark zugenommen
-
Mann in Neumünster auf Straße getötet: 26-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Baden-Württemberg online - Rheinland-Pfalz folgt
-
Einzel in Antholz: Preuß führt DSV-Team an
-
Dobrindt will Geheimdiensten Cyber-Gegenangriffe erlauben
-
Razzia bei Rechtsextremisten in Deutschland und der Schweiz - Ein Haftbefehl
-
Ifo: Kapazitätsauslastung der Unternehmen steigt weiter - "Beginn einer Erholung"
-
Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland
-
Klassische Geschenke zum Valentinstag deutlich teurer als 2025
-
Frau bricht in Dresdner Einkaufszentrum in Rolltreppe ein
-
"Grönland-Moment": Macron mahnt Europa zum "Aufwachen"
-
Bei Alter gelogen: 16 Jahre alter Kurierfahrer auf A 7 in Niedersachsen aufgeflogen
-
Onlinedating vor allem bei Jüngeren verbreitet - aber auch Ältere zunehmend aktiv
-
Australiens Premier bestürzt über Gewalt bei Protesten gegen Israels Präsidenten
-
Mann stirbt bei Unfall mit Gabelstapler in Hessen
-
"Grönland-Moment": Macron sieht "tiefgreifenden geopolitischen" Bruch
-
NBA: Heftige Schlägerei bei Charlotte gegen Detroit
-
Interview: Macron hält weiter an deutsch-französischem Kampfjet FCAS fest
-
Interview: Macron will "Dialog mit Russland wieder aufnehmen"
-
Deutschland verbessert sich in Korruptions-Index - Kritik an "Bürokratieabbau"
-
NBA: Franz Wagner feiert Comeback - Schröder glanzlos
-
NBA: Franz Wagner feiert Comeback
-
Vor dem Rodel-Krimi: Taubitz setzt auf "Pizza oder Pasta"
-
Südkorea: Razzia bei Geheimdienst nach Eindringen von Drohne in Nordkorea
-
Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen halten Sozialstaat nicht mehr für finanzierbar
-
Bayern wollen nach Berlin: "Es geht ums Ganze"
-
Wehmut nach Gold: Raimund trauert Lindvik-Freundschaft nach
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz Kältewelle fünftheißester Januar überhaupt
-
Offizielles Wahlergebnis: Japans Regierungspartei erreicht Zweidrittel-Mehrheit
Europäische Ukraine-Unterstützer beraten nach Gipfeltreffen von Trump und Putin
Die europäischen Unterstützer der Ukraine beraten nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Kreml-Chef Wladimir Putin unter schwierigen Vorzeichen über das weitere Vorgehen. Die Videokonferenz der "Koalition der Willigen" am Sonntagnachmittag wird von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britische Premierminister Keir Starmer organisiert. Trump war nach seinem Treffen mit Putin von Forderungen nach einer Waffenruhe in der Ukraine abgerückt und hatte stattdessen ein umfassendes "Friedensabkommen" gefordert.
Unklar ist zudem, inwieweit Trump bei der Frage von ukrainischen Gebietsabtretungen auf Putins Linie eingeschwenkt sein könnte. Ein mit dem Inhalt der Gespräche der beiden Präsidenten im US-Bundesstaat Alaska vertrauter Insider sagte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP, Putin verlange, "dass die Ukraine den Donbass verlässt" - und Trump sei "geneigt", diese Forderung zu unterstützen.
Putin soll vorgeschlagen haben, dass im Gegenzug für den ukrainischen Rückzug aus dem Donbass die Frontlinien in den Regionen Cherson und Saporischschja eingefroren werden sollten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe bei seinem Telefonat mit Trump nach dem Gipfel einen ukrainischen Rückzug aus dem Donbass jedoch abgelehnt.
Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige europäische Regierungsvertreter, dass Trump einen Plan Putins unterstütze, den Krieg dadurch zu beenden, dass von Russland unbesetztes Gebiet "an die russischen Invasoren abgetreten" werde.
Bundeskanzler Merz sagte am Samstagabend aber der ARD, Trump habe hinsichtlich russischer Gebietsansprüche "keine Zugeständnisse" gemacht. "Das war ein ganz kritischer Punkt." Mit Blick auf Trumps Kurswechsel, anstelle einer Waffenruhe jetzt ein Friedensabkommen zu fordern, sagte Merz der ARD: "Das muss man jetzt sehr genau anschauen, wie das geht."
Trump hatte am Samstag auf seiner Onlineplattform Truth Social geschrieben, der "beste Weg" für ein Ende des Krieges bestehe darin, "direkt zu einem Friedensabkommen zu gelangen" - "und nicht nur ein Waffenruheabkommen, das oft nicht eingehalten wird". Dies sei "von allen festgestellt" worden.
Verhandlungen für ein umfassendes Friedensabkommen würden viel länger dauern als eine theoretisch sehr schnell umsetzbare Waffenruhe. Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten befürchten, dass Russland lediglich auf Zeit spielt und weitere militärische Geländegewinne in der Ukraine erzielen will.
Selenskyj selbst kritisierte in der Nacht auf Sonntag die russische Verweigerung einer Waffenruhe. "Wir sehen, dass Russland zahlreiche Rufe nach einer Waffenruhe zurückweist und noch nicht entschieden hat, wann es mit dem Töten aufhört", schrieb Selenskyj auf Online-Plattformen. "Das erschwert die Situation."
Der ukrainische Präsident wird Trump am Montag im Weißen Haus in Washington treffen. Möglicherweise könnten auch mehrere EU-Staats- und Regierungschefs dazustoßen. Bei den Gesprächen dürfte es auch um ein mögliches Dreiertreffen mit Selenskyj, Trump und Putin gehen.
Das Gipfeltreffen von Trump und Putin in Alaska hatte bei den Unterstützern der Ukraine große Ernüchterung ausgelöst. Trump empfing den im Westen weitgehend geächteten Putin mit größter Freundlichkeit, rollte ihm den roten Teppich aus und applaudierte ihm sogar zu. Trump bot Putin damit erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor dreieinhalb Jahren wieder eine große Bühne im Westen.
Inhaltlich gab es bei dem Gipfel keinen Durchbruch. Trumps Abkehr von der Forderung nach einer Waffenruhe ließ vielmehr den Eindruck entstehen, dass Putin den US-Präsidenten auf seine Seite ziehen konnte.
Merz sprach in der ARD von einem Gipfel mit "Licht und Schatten". Positiv bewertete der Bundeskanzler in einem Interview mit RTL und n-tv, dass die USA bereit seien, "Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu geben". Er bezeichnete dies als "wirklich großen Fortschritt".
Nach Angaben der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni soll es sich dabei um "von Artikel fünf der Nato inspirierte" Beistandsgarantien handeln, wobei die Ukraine dem Militärbündnis nicht beitreten soll. Artikel fünf des Nato-Vertrags verpflichtet die Mitglieder, sich im Falle eines Angriffs gegenseitig Beistand zu leisten.
A.Anderson--AT