-
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
-
Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran
-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Ertragsprognose sagt schlechte Weizenernte in der Ukraine voraus
Durch den Krieg in der Ukraine droht in dem Land in diesem Jahr eine schlechte Weizenernte. Derzeit reiften auf den Feldern in der Ukraine 22,48 Millionen Tonnen Brotweizen für die diesjährige Ernte, heißt es in einer Ertragsprognose der Unternehmensgruppe BayWa für das ukrainische Landwirtschaftsministerium. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Jahre sei das ein Rückgang um 17 Prozent, erklärte BayWa am Freitag.
Bei der Wintergerste werden 2,8 Millionen Tonnen erwartet, beim Raps 3,31 Millionen Tonnen. "Die Daten zeigen, dass eine unterdurchschnittliche Ernte nicht mehr zu vermeiden ist", erklärte der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Vor allem für Menschen in den ärmsten Ländern sei das eine Katastrophe. Am Weltmarkt fehlten rund 20 Millionen Tonnen Weizen. Ohne eine Öffnung der Häfen werde er nicht außer Landes kommen.
Angesichts des Fachkräftemangels fehle es an Ressourcen. Die weiten Wege zu den Ostsee- und Schwarzmeerhäfen trieben die bereits hohen Preise noch zusätzlich. Für die Prognose wurden nach Angaben von BayWa hunderttausende Satellitenbilder ausgewertet.
"Die Landwirte haben Übermenschliches geleistet, denn hätten sie nicht unter Einsatz ihres Lebens Dünger und Pflanzenschutzmittel ausgebracht, wären die Pflanzen jetzt nicht in diesem Zustand", erklärte Lutz. Erst im Verlauf der Ernte werde sich zeigen, wie viele Felder tatsächlich befahrbar seien. Minen, Metallteile und Verunreinigungen könnten die Erträge weiter schmälern. Felder, die bis Ende Juli nicht abgeerntet wurden, fehlten im diesjährigen Ertrag und bei der Herbstaussaat.
Y.Baker--AT