-
Frauengesundheit: Gesellschaft für Innere Medizin fordert mehr Grundlagenforschung
-
Berichte über Anti-Regierungs-Sprechchöre in Teheran
-
Salma Hayek will mit Film "falsches" Bild von Mexiko korrigieren
-
DEB-Auswahl kassiert deutliche Pleite gegen die USA
-
Eiskunstlauf: Hase/Volodin glänzen im Kurzprogramm
-
Skeleton: Grotheer beendet seine Karriere
-
Bahn-Sicherheit: Ministerpräsident Schweitzer fordert Deutschlandticket mit Foto
-
Gewaltsamer Tod eines Rechtsextremen in Lyon schürt Befürchtungen vor Racheakten
-
Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen
-
HBL: Magdeburg kassiert in Kiel erste Saisonpleite
-
"Unfassbar": Silber und Bronze für deutsche Skeleton-Teams
-
Skeleton: Silber und Bronze für deutsche Teams
-
Ungarns Oppositionsführer Magyar prangert Korruption von Orbans Regierung an
-
S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu
-
Ghana fordert UN-Anerkennung des Sklavenhandels als "schwerstes Verbrechen"
-
Transatlantisches Verhältnis und Ukraine-Krieg prägen Münchner Sicherheitskonferenz
-
Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges
-
Erster Sieg: Schalke zurück an der Tabellenspitze
-
Wieder das letzte Schießen: Preuß verpasst Medaille
-
Massive Kritik an AfD-Parteitagsplänen - Parallelen zu NSDAP-Reichsparteitag
-
US-Außenminister Rubio: Washington will Europa nicht als "Vasallen"
-
Dürr verpasst Sensation: Neunte statt Medaille
-
Forderungen Linnemanns nach Steuersenkung für Gutverdiener stoßen auf Kritik
-
Schlitten mit Auto gezogen: Elfjähriger stirbt
-
Sicherheitskonferenz beendet - Verhältnis zu Washington und Ukraine im Fokus
-
Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen
-
Neuntes Gold: Kläbo schreibt Olympia-Geschichte
-
Monobob: Nolte zur Halbzeit auf Goldkurs
-
Warken im Grundsatz offen für breitere Beitragsbasis für Krankenkassen
-
Iran fordert vor geplanten Atomgesprächen mit USA in Genf Ende der Sanktionen
-
Faserriss: Neuer fällt vorerst aus
-
US-Außenminister Rubio zu Besuch in der Slowakei eingetroffen
-
5,8 Prozent mehr Geld für Länderbeschäftigte – Tarifparteien: Vertretbarer Kompromiss
-
Horn bei Überraschungssieg von Ponsiluoma Elfter
-
Zahl der Toten nach Hausbrand in Berlin auf drei gestiegen
-
Zwei Jahre nach Tod Nawalnys: Europäische Analysen bringen Nachweis für Vergiftung
-
Wachs-Wirrwarr: FIS lehnt Finnlands Protest ab
-
Monobob: Nolte führt - Spitze eng zusammen
-
EU-Außenbeauftragte Kallas kritisiert Europa-"Bashing" der USA
-
Brantner fordert mehr digitale Eigenständigkeit in Europa
-
DOSB: "Rest der Welt" macht Team D "das Leben schwer"
-
Spieler des Tages: Ransford Königsdörffer (Hamburger SV)
-
Warken will Lösung bei Jahresrezepten für chronisch Kranke
-
Foodwatch: Menschen in Deutschland nehmen pro Tag fast 26 Gramm Zucker durch Getränke ein
-
"Bin glücklich": Woltemade und die Erlösung am Geburtstag
-
NBA erwägt härtere Strafen für "Tanking"
-
Trotz Verletzung: Lillard gewinnt Dreierwettbewerb in der NBA
-
DEB-Team vor US-Duell: "Wissen, was auf uns zukommt"
-
Raimund vor Super Team "guter Dinge"
-
Sozialstaatsdebatte: CDU-Arbeitnehmerflügel fordert mehr Führung von Merz
SPD-Generalsekretär Klüssendorf: Mindestlohn knapp unter 15 Euro wäre in Ordnung
Für den neuen SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf wäre auch ein Mindestlohn von knapp unter 15 Euro akzeptabel. "Sie können sicher sein, wenn er bei 14,92 Euro liegt, wird es kein Gesetz von uns im Bundestag geben - das ist dann auch in Ordnung", sagte er am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Neben dem Mindestlohn sorgt auch die von der Union geforderte flexible Wochenarbeitszeit für Diskussionen.
Wichtig sei, dass die Lohnuntergrenze "in die Nähe von 15 Euro kommt", weil Preise und damit Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren stark gestiegen seien, betonte Klüssendorf.
Union und SPD halten ihrem Koalitionsvertrag zufolge einen Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 für "erreichbar". Die konkrete Höhe der Lohnuntergrenze soll allerdings weiterhin die unabhängige Mindestlohnkommission festlegen.
Die SPD drang jedoch wiederholt auf die Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro und schloss auch einen gesetzlichen Eingriff nicht aus. Die Union kritisierte dies.
Der CDU-Sozialflügel, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), sieht dies ebenfalls kritisch. Statt in die Tarifautonomie der Mindestlohnkommission einzugreifen, sollten die Sozialdemokraten sich lieber für Abgabenentlastungen der Beschäftigten einsetzen, sagte CDA-Vorsitzender Dennis Radtke der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag.
Radtke hält die Einigung im Koalitionsvertrag für ausreichend, dass sich die Kommission bei der Festsetzung des Mindestlohns nicht nur wie bisher an der Tarifentwicklung, sondern auch an einer Zielmarke von 60 Prozent des mittleren Lohneinkommens orientieren soll. "Die neue Geschäftsordnung der Mindestlohnkommission wird einen wichtigen Beitrag leisten, dass der Mindestlohn zumindest nahe an die 15 Euro kommt", betonte der CDA-Chef.
Im Koalitionsvertrag ist zudem vereinbart, dass eine flexible Wochenarbeitszeit eingeführt wird und somit auch längere Arbeitstage möglich sind. Kanzler Friedrich Merz hatte (CDU) zuletzt insgesamt eine Abkehr von "4-Tage-Woche und Work-Life-Balance" gefordert.
Klüssendorf sieht eine Abkehr von der Tageshöchstarbeitszeit skeptisch: "Ich sehe das für den Großteil der Beschäftigten nicht, dass die alle jetzt mehr als acht Stunden am Tag arbeiten müssen", sagte der Generalsekretär. Die Koalition plane aus SPD-Sicht lediglich mehr Flexibilität in bestimmten Branchen, in denen "es Sinn ergibt und auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das teilweise von uns verlangen".
Es müsse vor der Umsetzung mit Gewerkschaften und Arbeitgebern gesprochen werden, um "Fehlanreize und Missbrauchsquellen zu eliminieren", betonte Klüssendorf. Einzelne Feiertage abzuschaffen, wie es Wirtschaftsverbände gefordert haben, lehnt er ab: "Das ist nicht das erste Werkzeug, zu dem ich greifen würde", sagte der SPD-Politiker. Er halte die Effekte für "marginal".
Die flexible Wochenarbeitszeit sei "im Interesse der Arbeitnehmer", sagte dagegen CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Montag. Sie gewähre Flexibilität.
Ganz anders sieht das die Linke. "Merz pöbelt jetzt was von Work-Life-Balance", sagte Parteichef Jan van Aken am Montag. Dabei würden sich Millionen Menschen jeden Tag krumm legen. Er sei für Flexibilisierung der Arbeitszeit, aber diese müsse den Arbeitnehmern nützen. "Flexibilisierung, die ausschließlich den Arbeitgebern nützt, das wäre ein Skandal."
S.Jackson--AT