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Zehn Monate vor Wahl in Baden-Württemberg: CDU liegt in Umfrage deutlich vorn
Zehn Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist die CDU dort in einer neuen Umfrage deutlich stärkste Kraft. Dem am Donnerstag veröffentlichten "BW-Trend" von Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) und der "Stuttgarter Zeitung" zufolge kämen die Christdemokraten auf 31 Prozent, wenn am Sonntag gewählt würde. Für die Grünen, die derzeit mit Winfried Kretschmann den Ministerpräsidenten stellen, würden nur 20 Prozent stimmen.
Beide Parteien büßten im Vergleich zu einer Vorläuferbefragung im Dezember jeweils zwei Punkte ein. Auf Platz drei liegt der Umfrage zufolge die AfD mit 19 Prozent - ein Plus von vier Prozentpunkten. Auch die Linke legt zu. Sie läge aktuell bei sieben Prozent, mehr als vier Punkte mehr als in der Umfrage vom Dezember. Damit wäre sie im Landtag vertreten - was ein Novum in Baden-Württemberg wäre.
Die SPD verliert in der Umfrage deutlich und kommt nur noch auf zehn Prozent, was einem Minus von drei Prozentpunkten entspricht. Die FDP verbessert sich um einen Punkt verbessern und würde fünf Prozent erreichen, das BSW dagegen weiter mit vier Prozent an der Fünfprozenthürde scheitern.
42 Prozent der Befragten sprachen sich für eine von der CDU geführte Landesregierung aus. 29 Prozent favorisierten dagegen eine von den Grünen geführte Regierung, 19 Prozent eine Landesregierung unter Führung der AfD. Aktuell regiert in Baden-Württemberg eine grün-schwarze Koalition unter Ministerpräsident Kretschmann.
Kretschmann tritt aber 2026 nicht mehr an. Bei der Ministerpräsidentenfrage favorisierten die Umfrageteilnehmer einen Grünen, den designierten grünen Spitzenkandidaten und früheren Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Für ihn würden sich 39 Prozent entscheiden, wenn sie den Regierungschef direkt wählen könnten.
18 Prozent würden den designierten CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel bevorzugen und sieben Prozent Markus Frohnmaier von der AfD. In Baden-Württemberg wird am 8. März 2026 ein neuer Landtag gewählt.
F.Wilson--AT