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Petra Köpping soll offenbar stellvertretende SPD-Vorsitzende werden
Die sächsische SPD-Politikerin Petra Köpping soll laut einem Bericht des "Spiegel" eine der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD werden. Das Magazin beruft sich auf Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Sie sagte demnach weiter über Köpping: "Sie ist eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit und Kämpferin für Ostdeutschland."
Die 66-jährige Köpping ist derzeit sächsische Sozialministerin. Zeitweise hatte es auch Spekulationen über einen Wechsel ins Bundeskabinett gegeben. Bislang sind die ostdeutschen SPD-Landesverbände in der engeren Parteiführung durch die frühere Bundesbauministerin Klara Geywitz vertreten. Ihr fehlt laut "Spiegel" jedoch die innerparteiliche Unterstützung für eine neue Bewerbung. Schwesig dankte Geywitz demnach für "ihre engagierte Arbeit".
Köpping war bei der Landtagswahl 2024 Spitzenkandidatin der sächsischen SPD. Sie ist seit 2019 Landesministerin für Soziales und Gesundheit und seit 2024 auch stellvertretende Ministerpräsidentin in der schwarz-roten Koalition in dem Bundesland.
Die SPD-Spitze wird auf dem Bundesparteitag Ende Juni neu gewählt. Neben Parteichef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil wurde am Montag Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas als gleichberechtigte Ko-Parteichefin nominiert. Damit würden zwei Mitglieder des Bundeskabinetts die Partei führen.
Y.Baker--AT