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Olympia: Maennig beklagt Konzeptlosigkeit und mangelnden Mut
Sportökonom Wolfgang Maennig (65) beklagt die fehlenden Konzepte für eine deutsche Olympiabewerbung und fordert vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mehr Mut bei der Auswahl des Kandidaten. Derzeit gebe es in den Bewerber-Städten "nur wenig wirklich belastbare Konzepte, nur wenig international Vorzeigbares und Prüfbares. Es sind vor allem viele Behauptungen", sagte Maennig dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Der Ruder-Olympiasieger von Seoul 1988 zählt auf: "International vorzeigbare Olympia-Konzepte beinhalten ein starkes 'Reason why', warum machen wir das? Dann kommen ein Sportstättenkonzept, ein Verkehrskonzept, ein Umweltkonzept, ein Sicherheitskonzept, ein Beherbergungskonzept, ein Finanzierungskonzept, usw. Und sorry: ein überzeugendes Konzept für die Förderung der deutschen Spitzen-Athleten und -Athletinnen. Davon gibt es fast nichts."
Der DOSB hatte am Mittwoch die Verschiebung der Abstimmung um ein konkretes Bewerbungskonzept in den Herbst 2026 verkündet. Doch auch davon ist Maennig nicht überzeugt. "Die Frage ist, ob es sinnvoll ist, weiterhin vier Bewerber in Deutschland sich mühen zu lassen. Um sich dann in 2026 für einen zu entscheiden, auf einer Grundlage, die auch in '26 nicht viel besser sein wird", sagte der Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Hamburg.
Für Maennig könnte eine Lösung sein, "sich auf eine oder maximal zwei Städte zu konzentrieren, anstatt sich vier Städte-Cluster mit geringen Mitteln quälen zu lassen". Berlin, München, Hamburg und die Region Rhein-Ruhr wollen als Bewerber für den DOSB um die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen gehen. Wann das IOC über die Vergabe entscheidet, ist völlig offen. Der DOSB fordert von den Kandidaten bis Ende Mai zumindest ein Grobkonzept.
Große Hoffnung, dass der DOSB die Kräfte mit einem Bewerber bündelt, um im internationalen Vergleich die Chancen zu erhöhen, hat Maennig nicht: "Das bedeutet den Mut, zwei oder drei der jetzigen Städte-Cluster zu bedeuten, dass man ihre Ambitionen für weniger erfolgversprechend hält. Weil sie international zu wenig strahlen, weil sie keine hinreichende Sportinfrastruktur haben, oder weil sie zu wenig lokale Unterstützung in der Bevölkerung haben. Aber wer bringt diesen Mut auf?"
N.Walker--AT