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AfD-Chefin Weidel verpasst Direktmandat - Chrupalla und Gauland in Sachsen erfolgreich
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat ihren Wahlkreis bei der Bundestagswahl am Sonntag nicht geholt. Die AfD-Chefin unterlag im Kampf um das Direktmandat im Bodenseekreis in Baden-Württemberg dem CDU-Kandidaten Volker Mayer-Lay, der dort schon bei der Wahl 2021 gewonnen hatte. Er errang 40,03 Prozent und Weidel 20,36 Prozent.
Weidel steht allerdings auf Platz eins der Landesliste und ist für ein Bundestagsmandat darum nicht darauf angewiesen, den Wahlkreis direkt zu gewinnen.
Der Ko-Parteichef der AfD, Tino Chrupalla, sowie der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland sicherten sich in Sachsen Direktmandate. Chrupalla gewann in seinem Heimatwahlkreis Görlitz mit 48,9 Prozent der Erststimmen. Erstmals hatte Chrupalla dort bei der Bundestagswahl 2017 das Direktmandat geholt, das er dem späteren sächsischen CDU- Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) abnahm.
Der inzwischen 84-jährige Gauland, der 2013 einer der Mitgründer der AfD war, holte im Wahlkreis Chemnitz mit 32,2 Prozent das Direktmandat. Gauland stand zwischen 2017 und 2019 gemeinsam mit Jörg Meuthen an der Spitze der Bundespartei und führte die AfD 2017 gemeinsam mit der aktuellen Kanzlerkandidatin Alice Weidel erstmals in den Bundestag.
Dort stand Gauland bis zur Wahl 2021 gemeinsam mit Weidel an der Spitze der Fraktion. 2019 wurde er Ehrenvorsitzender der Partei und 2021 der Fraktion.
E.Flores--AT