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Lawrow nach Gespräch mit Rubio: USA verstehen unsere Position jetzt besser
Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist nach dem Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio überzeugt, dass Washington nun die Positionen Moskaus besser verstehe. "Wir haben nicht nur zugehört, sondern einander wirklich gehört", sagte Lawrow am Dienstag nach dem Treffen in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad. "Ich habe Grund zu der Annahme, dass die amerikanische Seite begonnen hat, unsere Position jetzt besser zu verstehen."
Das Gespräch sei "sehr nützlich gewesen", sagte Lawrow vor Journalisten. Er habe Rubio unter anderem die ablehnende Haltung Russlands gegen eine mögliche Truppenentsendung von Nato-Staaten in die Ukraine zur Sicherung eines Friedensabkommens erklärt. "Das ist für uns natürlich inakzeptabel."
Lawrow bestätigte zudem US-Angaben, dass beide Seiten nun Unterhändler für Gespräche über die Beendigung des Ukraine-Konflikts ernennen wollten. Zugleich sollten "zeitnah" die "Hindernisse" für die diplomatischen Missionen beseitigt und Botschafter im jeweils anderen Land benannt werden. Russland hatte im vergangenen Jahr seinen damaligen Botschafter in Washington abgelöst - einen Ersatz jedoch bisher nicht benannt. Der neue US-Präsident Donald Trump muss seinen Botschafter für Moskau noch ernennen.
Das Treffen in Riad war das erste auf dieser Ebene und in einem solchen Format seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. Auf US-Seite nahmen Rubio, der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und der Nahost-Sondergesandte Steve Witkoff teil. Moskau wurde durch Lawrow und den Präsidentenberater Juri Uschakow vertreten. Die Ukraine und die Europäer waren nicht eingeladen. Allerdings stellte Rubio nach dem Treffen mit Lawrow auch eine Beteiligung europäischer Staaten an den Gesprächen in Aussicht.
A.Moore--AT