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Baerbock trifft Angehörige israelischer Geiseln
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich am Freitag mit Angehörigen israelischer Geiseln getroffen. "Wie Sie wissen, sind nach wie vor auch deutsche Staatsangehörige immer noch in den Händen der terroristischen Hamas", sagte Baerbock am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Bei den Gesprächen über einen "Friedensweg im Nahen Osten" sei es der Bundesregierung daher besonders wichtig, "dass alle Geiseln freikommen müssen, dass auch die Körper der getöteten Geiseln endlich zu ihren Familien zurückkommen müssen".
"Ich habe mich heute Morgen auch mit einigen der Geiselfamilien getroffen", sagte Bearbock. Sie wolle bei ihren Gesprächen in München darauf pochen, dass die seit Mitte Januar geltende Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas "in die zweite Phase eintreten muss, damit alle Geiseln nach Hause kommen können". Auch für die Zivilbevölkerung in Gazastreifen sei es "essenziell", dass weitere humanitäre Hilfe in das Palästinensergebiet komme.
Die Waffenruhe im Krieg im Gazastreifen war unter Vermittlung der USA, Ägyptens und Katars ausgehandelt worden. Derzeit läuft ihre erste Phase. Sie sieht vor, dass innerhalb von sechs Wochen insgesamt 33 israelische Geiseln übergeben werden. Im Gegenzug sollen rund 1900 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen entlassen werden. 16 israelische Geiseln wurden bereits freigelassen, am Samstag sollen drei weitere Männer freikommen.
Von den insgesamt 251 von der Hamas am 7. Oktober 2023 verschleppten Menschen werden noch 73 im Gazastreifen festgehalten. 35 von ihnen sind nach israelischen Angaben bereits tot.
F.Ramirez--AT