-
"Russlands Google": Drohnenangriff beschädigt Jandex-Rechenzentrum
-
AOK: Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen deutlich gestiegen
-
Deutsche Firmen exportieren im August etwas weniger - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Klage der Bahn gegen Behördenbeschluss zu Italo-Markteinstieg erfolgreich
-
Gericht: Keine vorzeitige Haftentlassung ohne Angaben zu Millionenbeute
-
EuGH: Verspätungsursache entscheidend für Erstattung bei Flugreisen
-
"Viele Fehler": Watzke unterstreicht DFB-Haltung zu Infantino
-
Razzia und Festnahmen: 72-Jährige soll bundesweites Geldwäschenetzwerk angeführt haben
-
Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen
-
Cookies ohne Einwilligung: Bundesgerichtshof prüft Haftung
-
Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten
-
Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz
-
Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein
-
Klingbeil: Steuerreform setzt "im Rahmen des Möglichen" richtige Schwerpunkte
-
Rubio: USA wünschen sich ein "starkes Europa"
-
Ein Toter und eine Verletzte bei Bär-Angriff in mongolischer Hauptstadt
-
Niedersachsen: 40-Jährige findet vier Meter lange Schlangenhaut auf Gehweg
-
Auto erfasst Mopeds in Brandenburg: Vier Tote 14 bis 19 Jahre alt
-
Rot-Grün-Rot in Berlin einigt sich auf Aufnahme von Sondierungsgesprächen
-
Stimmungstest für Meloni: Italiens Parlament entscheidet über umstrittene Wahlrechtsreform
-
Polizei setzt Suche nach möglichem Puma nahe München fort
-
Igel oder Eule statt Churchill: Neue Pfund-Scheine zeigen künftig Tiermotive
-
Spannung vor Vergabe des Literaturnobelpreises: Experten tippen auf eine Frau
-
WWF: Wildtierpopulation weltweit seit 1970 um fast drei Viertel geschrumpft
-
Steuerreform: Union fordert vollständigen Ausgleich von kalter Progression
-
Verbände fordern schärfere EU-Regeln für Produkte aus Drittstaaten
-
Krankheitskosten im Jahr 2024 auf rund 528 Milliarden Euro gestiegen
-
Deutsche Exporte im August leicht gesunken - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Leitende Informatikerin für Apollo-Programm der Nasa: Margaret Hamilton mit 90 Jahren gestorben
-
Einen Tag nach tödlichen Angriffen: Huthis attackieren erneut Flughafen in Riad
-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
-
Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform
-
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg
-
Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung
-
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
Merz' Migrationspolitik: Faeser warnt vor "gefährlichen nationalen Alleingängen"
Die Annahme des Unions-Antrags für eine verschärfte Migrationspolitik mit den Stimmen der in Teilen rechtsextremen AfD im Bundestag hat auch beim Treffen der EU-Innenminister in Warschau für Kritik gesorgt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnte beim Termin mit ihren EU-Kollegen am Donnerstag vor "gefährlichen nationalen Alleingängen", und verwies auf die Umsetzung der europäischen Asylvorgaben. Auch Staaten wie Luxemburg und Spanien mahnten, im Schengen-Raum müssten die Grenzen grundsätzlich offen bleiben.
Faeser machte Unionschef Friedrich Merz (CDU) schwere Vorwürfe, weil dieser die AfD-Unterstützung für seinen Entschließungsantrag im Vorfeld der Abstimmung am Mittwoch im Bundestag ausdrücklich in Kauf genommen hatte. "Das, was gestern passiert ist, war unverantwortlich und geschichtsvergessen", sagte die Innenministerin. CDU-Chef Merz hatte in den vergangenen Monaten mehrfach versprochen, nicht mit Rechtsextremen zusammenzuarbeiten.
"Oberste Priorität hat für uns nach wie vor die schnellstmögliche Umsetzung des gemeinsamen Asyl- und Migrationspaktes" der EU, sagte Faeser in Warschau. Zwei Gesetzentwürfe der Bundesregierung für die Übertragung der europäischen Vorgaben in deutschen Recht liegen seit November im Bundestag, die Beratungen waren nach dem Aus der Ampel-Koalition aber ins Stocken gekommen.
Auch im Zusammenhang mit Abschiebungen sprach sich Faeser für ein EU-weit einheitliches Vorgehen aus. "Ein effektives Rückkehrsystem auf europäischer Ebene ist zwingend", betonte die Ministerin. Über mögliche Vorschläge für eine Änderung des entsprechenden EU-Gesetzes beraten die Innenministerinnen und -minister bei ihrem Treffen in Warschau, bis zu einer Einigung dürfte es aber noch mindestens Monate dauern.
Auch der EU-Kommissar für Migration, der Österreicher Magnus Brunner, drängte auf eine rasche Umsetzung des im vergangenen Jahr verabschiedeten Asyl- und Migrationspakts und forderte eine Neuauflage der Vorschriften für Abschiebungen. "Wir wissen alle, dass die bisherigen Regeln nicht wirklich funktioniert haben", erklärte Brunner. Er äußerte "Verständnis, dass der Ruf da ist, die Regeln zu verändern".
Der spanische Innenminister Fernando Gómez mahnte, Grenzkontrollen müssten im Schengen-Raum "das letzte Mittel" bleiben. Sein Luxemburgischer Kollege Léon Goden verwies auf tausende Pendler, die täglich allein die Grenzen zu Luxemburg überqueren. "Grenzkontrollen an den Binnengrenzen sind nicht die richtige Lösung für unser Land", betonte Goden.
Österreichs Innenminister Gerhard Karner wiederholte hingegen seine Forderung nach mehr Abschiebungen aus Deutschland. Er begrüße, wenn Deutschland "härter" vorgehe, Grenzkontrollen halte er für notwendig. Der ÖVP-Politiker sprach jedoch erneut gegen mögliche "illegale Zurückweisungen" an den Binnengrenzen aus.
Die Innenministerinnen und Minister der EU beraten bei ihrem Treffen in Warschau auch über Vorwürfe an Russland und Belarus, Migranten gezielt etwa an die polnischen und finnischen Grenzen zu bringen, um die EU zu destabilisieren. Gastgeberland Polen, das die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehat, will zudem über weitere Bedrohungen für die innere Sicherheit im Zusammenhang mit Russland beraten.
E.Rodriguez--AT