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Israels Armee macht sich "große Sorgen" um letzte zwei Kinder unter Hamas-Geiseln
Die israelische Armee macht sich nach eigenen Angaben "große Sorgen" um die letzten beiden Kinder, die noch von der Hamas als Geiseln im Gazastreifen festgehalten werden. Armeesprecher Daniel Hagari sagte am Samstag, Israel sei sehr besorgt über das "Schicksal" von Kfir und Ariel Bibas und bestehe auf der Freilassung der Kinder.
Der zweijährige Kfir und sein fünfjähriger Bruder Ariel, die zusammen mit ihrer Mutter Shiri Bibas in den Gazastreifen verschleppt wurden, sind die jüngsten Geiseln der radikalislamischen Hamas.
Ihre Familie erklärte, dass ihre "Welt zusammengebrochen" sei, als sie erfahren habe, dass die beiden Jungen und ihre Mutter nicht auf der Liste der Geiseln standen, die am Samstag freigelassen wurden. "Wir hatten gehofft, Shiri und die Kinder auf der Liste zu sehen, die eigentlich Zivilisten enthalten sollte", erklärte die Familie im Onlinedienst Instagram.
Die beiden rothaarigen Brüder Kfir und Ariel sind für viele Menschen in Israel ein Symbol für das grausame Schicksal der israelischen Geiseln im Gazastreifen geworden. Kfir war erst gut acht Monate alt, als er am 7. Oktober 2023 aus dem Kibbuz Nir Oz im Süden Israels entführt wurde. Sein Bruder Ariel war zum Zeitpunkt des Hamas-Angriffs vier Jahre alt. Das Bild ihrer Entführung, während ihre verzweifelte Mutter sie im Arm hielt, ging damals um die Welt.
Die Hamas hatte bereits im November 2023 behauptet, dass Kfir, Ariel und Shiri Bibas bei einem Luftangriff der israelischen Armee getötet worden seien. Israel hat dies jedoch nie bestätigt.
Am Samstag hatte die Hamas vier junge, israelische Soldatinnen freigelassen. Die Geiseln Daniella Gilboa, Karina Ariev, Liri Albag und Naama Levy wurden im Gazastreifen an das Internationale Rote Kreuz übergeben und dann zurück nach Israel gebracht.
Th.Gonzalez--AT