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Baerbock mahnt USA zu Fairness in Handelsbeziehungen - Chance für Europa
Kurz vor der Vereidigung von Donald Trump als Präsident hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die USA zur Fairness in den Handelsbeziehungen aufgerufen. Es sei "im gegenseitigen Interesse, dass wir weiterhin als faire Wettbewerber schauen: Wer hat die Nase vorne bei Innovation", sagte Baerbock am Montag in Berlin. Im Wettbewerb könnten Europa und die USA "gegenseitig das Beste herausholen", sagte Baerbock - "aber immer mit fairen Methoden".
Den angekündigten Ausstieg der USA aus dem internationalen Klimaschutzabkommen wertete Baerbock als Chance für die europäische Industrie. Es sei "unser Anspruch, gerade auch dieses Feld zu nutzen und zu sagen: Es ist eine Chance für Europa, dass wir bei diesen Technologien dann in Zukunft vielleicht die Nase vorn haben." Hierbei könnte Europa "in der Welt neue, tiefere Partnerschaften pflegen".
Baerbock rief die Europäerinnen und Europäer zu einem selbstbewussten Umgang mit den USA unter Präsident Trump auf. "Wenn andere sagen: My country first ("mein Land zuerst"), sagen wir: Europe united ("Europa ist vereint"). Die Außenministerin äußerte sich bei einer Podiumsdiskussion des auf China-Studien spezialisierten Berliner Merics-Institut.
M.White--AT