-
Vergewaltigungsprozess gegen Komiker Russell Brand beginnt mit Geschworenenauswahl
-
Justizministerin Hubig will extremistische Schöffen verhindern
-
Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen
-
Mehr als 30 Jahre nach Raubmord in Supermarkt in Tönisvorst: Verdächtiger gefasst
-
SPD-Parteitag soll gesamte Parteiführung neu bestimmen
-
US-Bundesrichterin stoppt vorerst steuerfinanzierte Trump-Wahlspots vor Kongresswahl
-
Macron stellt deutsch-französischen Auto-Kompromiss in Aussicht
-
"Schattenkrieg": Dobrindt drängt auf Stärkung der Befugnisse der Nachrichtendienste
-
Saudi-Arabien: Ein Toter und elf Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad
-
Nur noch 350.000 im Jahr: EU halbiert Hybridauto-Importe aus China
-
AfD-Politikerin Huy scheitert mit Klage gegen Ausschluss aus Abgeordnetenvereinigung
-
"Zählen ihre Spiele noch?": Rufe nach City-Urteil werden laut
-
Britischer Premier Burnham bestätigt russische Einflussnahme auf Brexit-Votum 2016
-
Missbrauch in katholischer Kirche: Erzdiözese München zahlt Schmerzensgeld an Betroffenen
-
Rhein-Neckar Löwen trennen sich von Machulla - Abt übernimmt
-
Herbstferien in elf Bundesländern: ADAC erwartet staureiches Wochenende
-
Eberl: "Es gibt keine Zweifel an Manu"
-
EU begrenzt chinesische Hybridauto-Importe auf 350.000 pro Jahr
-
"Matchball Kimi": Pressestimmen zum Großen Preis von Singapur
-
Tödliches Unglück in Steinbruch: 21-Jährige in Warstein stirbt bei Bungeesprung
-
EU-Klimadienst Copernicus: Neuer Temperaturrekord im Pazifik durch El Niño
-
Bergsteiger Reinhold Messner will sich in absehbarer Zeit aus Öffentlichkeit zurückziehen
-
CSU-Chef Söder warnt vor Scheitern der Koalition und "extremer AfD-Dominanz"
-
Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden
-
14-Jähriger in Köln nach Stromschlag auf Zug lebensgefährlich verletzt
-
Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück
-
Wetterberichte: Hurrikan "Simon" trifft doch nicht in Westmexiko auf Land
-
Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen
-
NFL: St. Brown holt mit Lions deutlichen Sieg
-
"Hat er bisher ein Spiel dominiert?": Carragher-Kritik an Wirtz
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Singapur
-
"Unglaublicher Charakter": Haaland stolz auf City-Reaktion
-
Freiburg bleibt locker: "Am Ende stehen die Bayern oben"
-
Kunstrasen-Problem? Für die Bayern "alles egal"
-
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wird verkündet
-
EU-Außenminister beraten über Reaktion auf hybride Angriffe Russlands
-
Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern beginnen
-
Betriebsvermögen und Freibeträge: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Saudi-Arabien: Ein Mensch bei Angriff auf Flughafen von Riad getötet
-
Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen
-
Selenskyjs: Russland greift nach Trumps Ankündigung zu Energie-Waffenruhe Energieanlagen an
-
Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen
-
Frankreich: EU-Abgeordneter Glucksmann Präsidentschaftskandidat des sozialdemokratischen Lagers
-
Sieg in Liverpool: City trotzt Anfeindungen
-
In Unterzahl: Freiburg springt an die Tabellenspitze
-
Saudi-Arabien: Mehrere Verletzte bei neuem Angriff auf Flughafen von Riad
-
Trump verkündet "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau - Selenskyj überrascht
-
Zehntausende Menschen nehmen an Klimamarsch in Brüssel teil
-
Festnahme in Polen nach möglichem Attentatsversuch auf Regierungschef und Minister
-
Porsche-Pilot Preining zum zweiten Mal DTM-Champion
Mord an französischem Lehrer Samuel Paty: Prozess wegen Hasskampagne begonnen
Vier Jahre nach der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen jungen Islamisten hat am Montag in Paris ein Prozess gegen mutmaßliche Mitverantwortliche begonnen. Zu den Hauptangeklagten zählt Brahim C., der Vater einer damals 13 Jahre alten Schülerin, die mit einer Lüge die folgenschwere Hetzkampagne gegen Paty ausgelöst hatte. Die Schülerin war mit weiteren Minderjährigen bereits 2023 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Der 47 Jahre alte Geschichtslehrer hatte in einer Unterrichtsstunde zum Thema Meinungsfreiheit in einer Mittelschule in einem wohlhabenden Pariser Vorort Mohammed-Karikaturen gezeigt. Zuvor hatte er seinen Schülerinnen und Schülern freigestellt, den Raum zu verlassen, falls sie diese nicht sehen wollten. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde ihm zum Verhängnis.
Die Tochter von Brahim C., die an dem Tag gar nicht zum Unterricht erschienen war, hatte ihrem Vater später erzählt, der Lehrer habe gezielt muslimische Schüler aus der Klasse geschickt, um den anderen erniedrigende Darstellungen Mohammeds zu zeigen. Der Angeklagte verbreitete diese Version gemeinsam mit anderen in Onlinediensten, die Hetzkampagne nahm ihren Lauf.
Brahim C., der seit vier Jahren in Untersuchungshaft sitzt, ist wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Im Fall einer Verurteilung muss er mit 30 Jahren Haft rechnen.
Paty hatte seinen Kollegen damals gesagt, dass er sich "von lokalen Islamisten bedroht" fühle und mehrfach um eine Mitfahrgelegenheit nach der Schule gebeten - obwohl er sonst immer zu Fuß gegangen war. Am 16. Oktober 2020 fand sich niemand, der ihn im Auto mitnehmen konnte, es war der letzte Schultag vor den Ferien.
Der Täter, der ihm nach der Schule auflauerte und ihn mit einem Messer tötete, war ein 18 Jahre alter Islamist, der sich einige Monate zuvor radikalisiert hatte. Er kannte den Lehrer nicht und zahlte jüngeren Schülern Geld, damit sie ihm den Lehrer zeigten. Der aus Tschetschenien stammende Abdulach Ansorow wurde von der Polizei erschossen. In einer Audioaufnahme rühmte er sich, "den Propheten gerächt" zu haben.
Zu den Angeklagten zählen auch zwei seiner Freunde, die ihn am Vortag der Tat beim Kauf eines Messers in Rouen begleitet hatten. Sie sind der Beihilfe zu einem terroristisch motivierten Mord angeklagt. Ihnen droht eine lebenslängliche Freiheitsstrafe.
"Die tragische Dynamik, die zur Ermordung von Samuel Paty führte, verdeutlicht das Ausmaß des islamistischen Einflusses in Frankreich und seine Schnittstellen zum Terrorismus", erklärten die Anwälte einer der Schwestern von Samuel Paty zum Prozessauftakt.
Der Fall hatte in Frankreich eine Schockwelle ausgelöst. Patys Schule in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris wurde mittlerweile nach dem getöteten Lehrer umbenannt.
J.Gomez--AT