-
Trump fordert US-Botschafterin in Griechenland zum Rückzug auf
-
Jemen: Huthis melden saudiarabische Angriffe auf Ölanlage nahe Sanaa
-
Nordrhein-Westfalen: Früherer Ladendetektiv wegen Raubmords vor 32 Jahren unter Verdacht
-
Mögliche Steuer auf KI-Umsätze: Wildberger will zunächst Vorfahrt für Wachstum
-
Schweitzer verspricht rasches Rentengesetz - Merz dringt auf "große Reform"
-
Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen zweimal binnen weniger Stunden unterbrochen
-
Deutschland und Großbritannien fordern schärfere Sanktionen gegen Russland
-
Bei Wahl von AfD-Ministerpräsident: CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt verlässt Saal
-
Elf Vermisste nach erneutem Angriff auf Schiffe vor Bulgariens Küste
-
Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei
-
Festnahmen bei Razzia gegen Anbieter manipulierter Rufnummern für Betrugsanrufe
-
SPD sucht nach Bas-Rücktritt neue Vorsitzende - Klingbeil legt sich nicht fest
-
Waldbrände in Indonesien: Mindestens 300 Häuser auf Sumatra zerstört
-
Mann in Bayern stirbt durch umstürzenden Traktor
-
Stromausfall führt Ermittler in Rheinland-Pfalz zu großer Cannabisplantage
-
Schülerproteste in Frankreich: Landesweit zahlreiche Demonstrationen
-
Gericht: Verbot von Brandenburger AfD-Wahlspot war rechtens
-
Trotz Knöchelverletzung: Zverev im Viertelfinale von Shanghai
-
Schweitzer will sich "mit aller Kraft" für Rentenreform einsetzen
-
Justizmitarbeiter beleidigt: 3000 Euro Geldstrafe für Maddie-Verdächtigen Christian B.
-
Spanisches Königspaar besucht Exklave Ceuta in Nordafrika
-
Astronautin Adenot: Für Reisen zum Mars ist es noch zu früh
-
BVB in Norwegen ohne Schlotterbeck
-
EU importiert weiter Gas aus Russland - nennt aber geringere Zahlen als Moskau
-
Privilegien für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Missbrauchsbeauftragte fordert besseren Schutz von Kindern im Netz
-
Flugzeug nach "mutmaßlicher Luftnotlage" in Nürnberg sicher gelandet
-
Papst Leo XIV. in Krankenhaus eingetroffen: Operation an der Lunge am Nachmittag
-
Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und betont Geschlossenheit der Europäer
-
Schmuggel von viereinhalb Tonnen Kokain: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
-
Schwedens Wahlsiegerin Andersson scheitert erneut mit Regierungsbildung
-
Beiß-Attacke in Flugzeug: US-Schauspielerin Selma Blair festgenommen
-
Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei Reformen - Merz wirbt für Zuversicht
-
Frankreichs Nationaversammlung stimmt über Missbrauchsgesetz ab
-
"Mutmaßliche Luftnotlage": Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen eingestellt
-
Unterbringung in Psychiatrie wegen Tötung in Gemeinschaftsunterkunft in Hessen
-
Beauftragte Ataman: Wechseljahre müssen raus aus der Tabuzone
-
IWF erwartet mehr Wirtschaftswachstum für Deutschland - Warnung vor Abwärtsrisiken
-
Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Jahre Haft für sexuellen Kindesmissbrauch in Asien
-
Tod von "Breaking Bad"-Star: US-Schauspieler RJ Mitte mit 34 Jahren gestorben
-
Mann stürzt bei Baumpflegearbeiten in Schleswig-Holstein von Kran und stirbt
-
Block-Prozess: Gericht beschlagnahmt Aufzeichnungen von Journalistin
-
Ungarisches Parlament beschließt Änderung von umstrittenem LGBTQ-Gesetz
-
Hundehalterin in Hessen bei Rettungsaktion verletzt: Schmerzensgeld rechtens
-
Rückkehr nach Afrika: Formel 1 fährt in Ruanda
-
Deutsche Weinbaubetriebe erwarten höhere Weinernte als im letzten Jahr
-
Umfrage: 17 Prozent der Deutschen beantragten Verwaltungsleistung online
-
Schülerproteste in Frankreich: Neuer Aktionstag mit Demonstrationen
-
Nach Schuldspruch wegen Mords an Tupac Shakur: Verkündung des Strafmaßes für Bandenchef
-
Bis 2029: BVB verlängert Vertrag mit Kovac
Mittelmeeranrainer fordern bei Gipfel Waffenruhe im Gazastreifen und im Libanon
Die Staats- und Regierungschefs von neun Mittelmeer-Anrainerstaaten haben bei ihrem Gipfel auf Zypern ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen und im Libanon gefordert. Alle Konfliktparteien seien "zu einem Ende der Kampfhandlungen und einer Wiederaufnahme der Gespräche" aufgerufen, um "eine gerechte und dauerhafte Lösung in unserer Region zu finden", erklärte am Freitag der zyprische Präsident Nikos Christodoulides als Gastgeber des sogenannten Med9-Gipfels.
Die drei Gipfel-Teilnehmer Frankreich, Italien und Spanien brachten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Empörung darüber zum Ausdruck, dass am Donnerstag und Freitag insgesamt vier Soldaten der UN-Friedenstruppe Unifil im Libanon bei israelischen Militäreinsätzen verletzt wurden. Die drei EU-Länder gehören zu den großen Truppenstellern für die Unifil-Mission.
"Wir verurteilen das jüngste Zielen auf die Unifil durch israelische Truppen", erklärten Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez während des Treffens in Paphos. "Diese Angriffe sind nicht zu rechtfertigen und müssen sofort aufhören."
Nach UN-Angaben waren am Freitag zwei Blauhelmsoldaten im Südlibanon bei zwei Explosionen nahe eines Wachturms verletzt worden. Die israelische Armee erklärte, sie habe in der Nähe eines Unifil-Stützpunkts auf eine "unmittelbare Bedrohung" reagiert und das Feuer eröffnet und dabei unabsichtlich zwei Unifil-Soldaten verletzt.
Bereits am Vortag waren zwei Unifil-Soldaten infolge eines Beschusses verletzt worden, wofür die UN-Truppe die israelische Armee verantwortlich machte. Der Vorfall rief international scharfe Kritik hervor.
Der eskalierende Nahost-Konflikt war bestimmendes Thema bei dem Med9-Gipfel auf Zypern. Der Gruppe gehören außer Zypern, Frankreich, Italien und Spanien auch Portugal, Griechenland, Slowenien, Kroatien und Malta an. An dem Treffen in Paphos nahm auch der jordanische König Abdullah II. teil.
Frankreichs Staatschef Macron sprach sich bei dem Gipfel dafür aus, keine Waffen mehr zu exportieren, die bei den Konflikten im Libanon und im Gazastreifen zum Einsatz kommen könnten. "Wir wissen es alle, das ist der einzige Schalthebel, der das heute beenden könnte", fügte Macron mit Blick auf die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sowie der mit ihr verbündeten radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen hinzu.
Zugleich betonte Macron Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen Angriffe der Hamas und der Hisbollah. Sein Aufruf zur Einstellung der Waffenlieferungen sei "keinesfalls ein Appell, Israel zu entwaffnen bei den Bedrohungen, die gegen dieses Land und dieses befreundete Volk ausgeübt werden", erklärte der französische Präsident.
Vergangene Woche hatte Macron mit seiner Forderung in einem Radio-Interview nach einem internationalen Lieferstopp von Waffen an Israel, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen, beim israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu Empörung ausgelöst. "Schande über sie", hatte Netanjahu mit Blick auf Macron und andere westliche Politiker mit einer ähnlichen Position erklärt.
Y.Baker--AT