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Scholz sieht keinen Sinneswandel bei Putin
Zweieinhalb Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs sieht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) keine Anzeichen für eine Änderung der russischen Politik. Einen Sinneswandel beim russischen Präsidenten Wladimir Putin habe er in seinem Telefonat mit ihm am Freitag nicht erkennen können, sagte Scholz dem Nachrichtenportal "t-online". Dabei sei klar: Russland habe keines seiner zu Beginn genannten Kriegsziele erreicht. "Langsam sollte Putin klar werden, dass ein Ausweg aus dieser Situation nur über eine Verständigung mit der Ukraine führt."
Scholz hatte am Freitag nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Hebestreit 75 Minuten mit Putin telefoniert und ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine gefordert. Er habe Klartext geredet, bejahte Scholz eine entsprechende Frage von "t-online" - "und der russische Präsident übrigens auch". Solche Gespräche ergäben nur dann Sinn, "wenn man nicht drumherum redet".
Scholz bekräftigte, dass Deutschland und seine Partner Waffen an die Ukraine liefern und weitere Sanktionen gegen Russland verhängen werden. "Weil es unser Ziel ist, dass der russische Invasionsversuch scheitert", sagte er "t-online". "Das ist der Maßstab für unser Handeln."
T.Wright--AT