-
SED-Opferbeauftragte lobt Fortschritte bei Hilfe und sieht weiteren Bedarf
-
Männer mit Datingapps in Falle gelockt und überfallen: Festnahme in Berlin
-
Unicredit sichert sich fast die Hälfte der Stimmrechte an der Commerzbank
-
Polizeibeauftragter: Mehr digitale Befugnisse für Ermittler "unerlässlich"
-
Unbekannte stehlen Urne mit Asche von Verstorbener in Erfurt - Polizei appelliert
-
Grünen-Politiker Dahmen reicht in Karlsruhe Eilantrag gegen GKV-Gesetz ein
-
Polizist soll nach Kontrolle Prostituierte vergewaltigt haben - Anklage in Mannheim
-
Mord auf Friedhof in Bremen: Täter rechtskräftig verurteilt
-
Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato"
-
Trump auf Nato-Gipfel: Iran-Feuerpause "ist vorbei"
-
Ukraine meldet mindestens sieben Tote bei neuen russischen Angriffen
-
Urteil: Apple muss sich in der EU an strengere Regeln halten
-
Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten
-
Studie attestiert Bundesbürgern verzerrte Wahrnehmung ihrer Kaufkraft
-
Unicredit sichert sich insgesamt 49,65 Prozent der Stimmrechte an der Commerzbank
-
Apple scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen strengere Regeln
-
Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Frankfurt am Main erhoben
-
Ausgebüxter Schafbock bedient sich an Gurken: Polizeieinsatz in Thüringen
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne beantragen Abstimmungsstopp im Bundestag
-
KI bei der Deutschen Bahn: Kiana soll Reisende künftig besser informieren
-
Wadephul zeigt Verständnis für neue US-Angriffe auf den Iran
-
Merz: Russland hat "keine Chance" auf Sieg in der Ukraine
-
Jede dritte Lehrkraft ist mindestens 50 Jahre alt
-
Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen
-
Reform der Schuldenbremse: Expertenkommission hat laut Bericht drei Vorschläge
-
Frenzel nach Olympia-Aus der Kombination: "Tut enorm weh"
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg - E-Auto bricht in Flammen aus
-
Sanierung von Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg verzögert sich
-
Rutte sieht "vollständiges Bekenntnis" der USA zur Nato
-
Seit fast 35 Jahren in USA lebender Mexikaner von ICE-Mitarbeiter erschossen
-
Polizei: Fünfter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
"In der Verlängerung": Rohr tippt auf Frankreich
-
"Fundamentale Abkehr": Kritik nach IOC-Entscheid zu Russland
-
Tour-Spitzenreiter Träen: Krebs besiegt, Gelb erobert
-
USA greifen "massiv" den Iran an - Teheran attackiert Bahrain und Kuwait
-
Datenschutzaktivist Schrems will erneut gegen EU-USA-Abkommen klagen
-
US-Armee meldet Angriffe auf mehr als 80 iranische Ziele
-
IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor
-
EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Apple
-
Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin
-
Bundestag berät über digitale Ermittlungsbefugnisse für Polizei
-
Nato-Gipfel in Ankara geht nach Trump-Kritik weiter
-
Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne wollen Abstimmung im Bundestag stoppen
-
Kritik aus SPD-Fraktion an Elterngeld-Plänen von Prien
-
Kiew von Serie von Explosionen erschüttert
-
Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien
-
USA melden neue "massive Angriffe" auf den Iran - Teheran droht mit Vergeltung
-
Bericht: Bundesbürger klagen über gefühlten Kaufkraftverlust
-
Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt
Russland wehrt nach eigenen Angaben "massive" ukrainische Angriffe ab
Russland hat nach eigenen Angaben "massive" ukrainische Drohnenangriffe auf insgesamt 15 Regionen abgewehrt. Insgesamt seien in der Nacht 158 Flugobjekte abgefangen worden, zwei davon über der mehr als 500 Kilometer von der ukrainischen Grenze gelegenen Hauptstadt Moskau, erklärte das Verteidigungsministerium am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Unterdessen nahm Russland weitere Gebiete im Osten der Ukraine unter Beschuss und eroberte nach eigenen Angaben zwei weitere Ortschaften.
Am stärksten von den ukrainischen Angriffen betroffen waren laut dem Verteidigungsministerium in Moskau die westrussischen Regionen Kursk, Brjansk, Woronesch und Belgorod an der Grenze zur Ukraine. Allein dort seien 122 Drohnen abgeschossen worden.
Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin gab an, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht fünf in Richtung der Hauptstadt gestartete Drohnen abgewehrt. Berichten zufolge wurden ein Kohlekraftwerk in der Nähe von Moskau und eine Ölraffinerie im Moskauer Stadtgebiet getroffen. Es gab dabei nach offiziellen Angaben jedoch weder Opfer oder Schäden an den Anlagen, die Stromversorgung sei nicht beeinträchtigt.
Die Ukraine hatte bereits mehrfach Moskau und das Umland der Hauptstadt attackiert. Am 21. August erfolgte laut Bürgermeister Sobjanin einer "der bislang größten Versuche, Moskau mit Drohnen anzugreifen".
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechtfertigte die Angriffe auf russisches Gebiet am Sonntag erneut. Es sei "absolut gerechtfertigt, dass die Ukrainer auf den russischen Terror mit allen nötigen Mitteln reagieren, um ihn zu beenden", erklärte er im Onlinedienst Facebook.
Die ukrainischen Angriffe erfolgen knapp einen Monat nach dem Beginn einer überraschenden ukrainischen Bodenoffensive in der russischen Grenzregion Kursk, ibei der Kiew nach eigenen Angaben bislang rund 100 Ortschaften unter seine Kontrolle gebracht hat. Der Vorstoß war der erste dieser Art seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bezeichnete den ukrainischen Vorstoß als legitim. Angesichts des "grundlosen Aggressionskriegs", den Russland seit rund 900 Tagen gegen die Ukraine führe, seien die russischen Soldaten, Panzer und Stützpunkte "nach internationalem Recht legitime Ziele" für Kiew, sagte er der "Welt am Sonntag". Das Recht der Ukraine, sich zu verteidigen, höre "an der Grenze (zu Russland) nicht auf". Die Nato spiele bei der Offensive in Kursk jedoch "keine Rolle".
Unterdessen erhöhte die russische Armee im Osten der Ukraine weiterhin den Druck. Bei ihrem Vormarsch auf die logistisch wichtige Stadt Pokrowsk nahmen russische Truppen nach Angaben aus Moskau die rund 20 Kilometer entfernte Ortschaft Ptitjsche ein. Zudem eroberten sie demnach das nahe der Kleinstadt Sewersk gelegene Wyjimka. Der ukrainische Generalstabschef Oleksandr Syrskyj bezeichnete die Lage um Pokrowsk als "schwierig", Russland sei bei "Truppenstärke und Feuerkraft" im Vorteil.
Bei russischem Beschuss wurden laut dem ukrainischen Regionalgouverneur von Donezk, Wadym Filaschkin, nahe der Ortschaft Kurachowe unterdessen mindestens drei Menschen getötet, neun weitere seien verletzt worden. In Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, wurden laut Regionalgouverneur Oleg Synegubow bei einem russischen Angriff mindestens 41 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder.
Staatschef Selenskyj erklärte mit Blick auf den Angriff in Charkiw, Russland habe die Absicht, die Zivilbevölkerung zu "terrorisieren". Er rief die westlichen Verbündeten auf, der Ukraine "alles zu liefern, was sie braucht, um sich zu verteidigen".
Die unabhängige russische Nachrichten-Website Mediazona bezifferte unterdessen die Zahl der bisher im Ukraine-Krieg getöteten russischen Soldaten auf mehr als 66.000. Ihr seien die Namen von 66.471 Soldaten bekannt, die zwischen Kriegsbeginn im Februar 2022 und dem 30. August im Krieg getötet worden seien, erklärte Mediazona am Samstag im Onlinedienst Telegram. US-Regierungsvertreter waren laut einem Bericht der "New York Times" bereits vor einem Jahr von 120.000 getöteten russischen Soldaten ausgegangen.
O.Brown--AT