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Wirtschaftsminister Habeck rechnet mit weiter steigenden Preisen für Verbraucher
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sieht auf die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland weiter steigende Preise zukommen. "Wir werden weiter mit höheren Preisen rechnen und diese als Volkswirtschaft auch tragen müssen", sagte Habeck am Montag nach einem Gespräch mit Verbänden der mittelständischen Wirtschaft. Brüchige Lieferketten, hohe Rohstoffkosten und der Fachkräftemangel seien verschiedene Krisen, die sich aktuell "übereinander türmen", sagte Habeck weiter.
Die mittelständische Wirtschaft stehe unter "hohem Druck", sagte der Minister. Die Wirtschaftsvertreter berichteten demnach von einer "Stakkatowirtschaft", in der produziert werde, solange Rohstoffe vorhanden sind und die Produktion dann wieder abgebrochen werde. Derzeit sei die Lage so, dass sich "Coronakrise, hohe Energiepreise und fehlende Fachkräfte ganz ungut miteinander kombinieren", sagte Habeck.
Die geplanten Hilfsprogramme der Bundesregierung könnten zwar einige Härtefälle abfedern und die Liquidität der Unternehmen zeitweilig sicherstellen. Sie könnten jedoch nicht verhindern, dass die hohen Preise an die Kunden weitergegeben werden, sagte Habeck. Hier soll über "Maßnahmen zur Unterstützung der Kaufkraft der Menschen und zum sozialen Ausgleich" gegengesteuert werden, kündigte der Minister an.
A.Clark--AT