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Regierung senkt Konjunkturprognose wegen Ukraine-Kriegs für 2022 auf 2,2 Prozent
Angesichts des Ukraine-Kriegs hat nun auch die Bundesregierung ihre diesjährige Konjunkturprognose deutlich gesenkt: 2022 wird nur noch ein Wachstum von 2,2 Prozent erwartet, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. "Nach zwei Jahren Corona-Pandemie kommt durch den Krieg Russlands eine neue Belastung hinzu", erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zur Begründung.
In ihrer Herbstprojektion war die Regierung noch von einem Wachstum für 2022 von 4,1 Prozent ausgegangen, im Januar dann veranschlagte sie ein Wachstum von 3,6 Prozent. Ende Februar begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der den Ausblick nun weiter eintrübt.
Die Regierung rechnet außerdem in diesem Jahr wegen der stark gestiegenen Energiepreise mit einer Inflationsrate von 6,1 Prozent. "Solche Raten wurden bislang nur zu Zeiten der Ölkrise oder kurz nach der Wiedervereinigung beobachtet", erinnerte das Ministerium.
E.Rodriguez--AT