-
Spanischer Regierungschef Sánchez besucht Waldbrandgebiet in Andalusien
-
Reichinnek zu Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss: "Nächster Tiefschlag für Kinder"
-
Umwelthilfe: Ein Viertel der Landkreise mit hohem Risiko für schwere Hochwasser
-
Verbraucher müssen deutlich mehr für Flüge und Pauschalreisen zahlen
-
Maler und Bildhauer Anselm Kiefer in Gelehrtenorden Pour le mérite aufgenommen
-
Mindestens 27 Tote und Dutzende Verletzte bei Lokal-Brand in Bangkok
-
Mehr als ein Jahr nach Tötungsdelikt in Bremen: Zwei Verdächtige festgenommen
-
Paris: Europa wird Sanktionen gegen Iran erst nach Stopp von Atomprogramm aufheben
-
Zweiter mit Ebola infizierter US-Bürger wird in Frankfurt behandelt
-
SPD will Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss nicht mittragen
-
"Hunde wurden besser behandelt": Lebenslange Haft in Völkermordprozess
-
Nordrhein-Westfalens Antisemitismusbeauftragte warnt vor zunehmendem Judenhass
-
Waldbrand bei Fontainebleau nahe Paris - Urlaubsverkehr beeinträchtigt
-
Hochrangiger UN-Vertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamas im Gazastreifen
-
Hunderte Fans ohne Tickets: Probleme und Verspätung bei Jay-Z-Konzert in New York
-
EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren
-
Erzeugerpreise: Landwirte bekommen im Mai deutlich weniger Geld für ihre Produkte
-
Justizministerin Hubig will Haftentschädigung erhöhen
-
Von der Leyen will Mindestalter für Social Media einführen
-
DAK-Umfrage: Fast jeder Dritte leidet unter Beschwerden durch extreme Hitze
-
Lebenslange Haft in Münchner Völkermordprozess um Taten an jesidischen Mädchen
-
Brandenburgs Ministerpräsident fordert Ende von einheitlicher Strompreiszone
-
Britische Regierung stellt 250 Millionen Pfund zum Schutz jüdischer Gemeinschaft bereit
-
Tennis-Weltrangliste: Zverev Zweiter, Struff mit großem Satz
-
Statistik: Fast acht Millionen Schwerbehinderte in Deutschland
-
Tickets für Auslandsflüge verteuern sich im ersten Halbjahr deutlich
-
"Jurassic Park"-Star Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Australien gestorben
-
PGA Tour: Rosenmüller erstmals in den Top 10
-
Márquez plant die Sommerpause: Schlafende "Muskeln wecken"
-
Lipowitz legt die Beine hoch: "Es war ein harter Start"
-
"Hundertprozentig": Paris-Triumph lindert Zverevs Schmerz
-
US-Militär: Neue Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
-
Urteil in Prozess um Versklavung und Vergewaltigung jesidischer Mädchen erwartet
-
Nach tödlichem Waldbrand: Spaniens Regierungschef Sánchez besucht Katastrophengebiet
-
EU-Expertengremium stellt Empfehlungen für Social-Media-Verbot vor
-
Ungarisches Parlament stimmt über Absetzung von Präsident Sulyok ab
-
EU richtet zweite Geberkonferenz für Palästinenser aus
-
EU-Außenminister beraten über Sanktionen gegen Russland und israelische Siedler
-
Merz bei Gipfeltreffen der Pro-Ukraine-Koalition in Paris
-
Wo der Auwald ans Grundstück klopft
-
Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris - zwei Löschflugzeuge unterwegs
-
US-Militär: Neue Angriffe auf den Iran gestartet
-
Thailand: Mindestens 27 Tote bei Feuer in Bar in Bangkok
-
Nächste Pleite gegen Sinner: Zverev verpasst Wimbledon-Titel
-
Kritik an Spaniens Ex-Regierungschef nach rassistischen Äußerungen über Fußballer
-
Knesset: Parlamentswahlen in Israel finden am 27. Oktober statt
-
Trauer im deutschen Eishockey: Schiri-Legende Kompalla ist tot
-
Drei Atomreaktoren in Frankreich wegen Hitzewelle heruntergefahren
-
Van der Poel triumphiert in Ussel - Pogacar weiter in Gelb
-
Trump-Verbündeter und Russland-Kritiker Lindsey Graham mit 71 Jahren gestorben
Abkommen über deutsch-französischen Kampfpanzer unterzeichnet
Nach langer Verzögerung ist der neue deutsch-französische Kampfpanzer seiner Verwirklichung einen wichtigen Schritt näher gekommen: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein französischer Kollege Sébastien Lecornu unterzeichneten am Freitag in Paris eine Absichtserklärung, die eine hälftige Aufgabenverteilung zwischen den Rüstungsunternehmen beider Länder festlegt. "Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein", sagte Pistorius. Es gehe nicht um die Weiterentwicklung der aktuellen Panzer, sondern um "etwas völlig Neues".
Dabei handle es sich um mehrere "miteinander vernetzte Gefechtsfahrzeuge", die teils unbemannt seien. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bedeute einen "deutlichen qualitativen Fähigkeitsvorsprung", betonte Pistorius.
Das gemeinsame Vorhaben, das Deutschland und Frankreich bereits 2017 auf den Weg gebracht hatten, unterstreiche die "tiefe Verbundenheit und Freundschaft" beider Länder. Die deutsch-französische Achse habe eine "Dynamik vorgebende Bedeutung für das, was in Europa passiert", betonte Pistorius.
Pistorius begrüßte den Aufruf von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einer Stärkung der europäischen Rüstungsindustrie. "Wir brauchen ein europäisches Verständnis für Rüstungsindustrie, für die Entwicklung von Rüstungsgütern in Europa", sagte Pistorius. Europa setze auf industrielle Eigenständigkeit, "nicht morgen, nicht übermorgen, aber sobald es geht", fügte er hinzu.
Details zu der Aufgabenverteilung für den neuen Kampfpanzer nannten die beiden Minister nicht. Dies sei aber auch nicht das Wichtigste dieses Abkommens, sagte Lecornu. "Das Wichtigste ist, dass Deutschland und Frankreich 2040 denselben Panzer haben werden", sagte er. Neben der deutsch-französischen Holding KNDS würden auch Rheinmetall, Thales und zahlreiche weitere Unternehmen beteiligt werden. "Wir gehen pragmatisch vor und suchen jeweils das Beste, was jede Industrie zu bieten hat", sagte Lecornu.
Dabei ist weiterhin nicht öffentlich bekannt, wer für das Hauptgeschoss zuständig sein soll: Während Rheinmetall für seine 130mm-Kanone plädiert, bevorzugt Nexter seine 140mm-Kanone.
Vorbild für die Aufgabenverteilung sei das Vorgehen beim deutsch-französischen Kampfflugzeug FCAS gewesen, sagte Pistorius. Während Frankreich beim FCAS die Führungsrolle übernommen habe, habe Deutschland die Federführung beim Kampfpanzer MGSC.
Der Vertrag solle Ende des Jahres fertig sein und im kommenden Jahr den Parlamenten vorgelegt werden, sagte Pistorius weiter. Er habe keinen Zweifel, dass der Bundestag mehrheitlich dafür stimmen werde. "Das Projekt lebt von der Unterstützung durch die Parlamentarier", sagte Pistorius. Mittelfristig solle das Vorhaben auch weiteren Partnern offenstehen, etwa Italien. "Wenn wir Europa stärker machen wollen, bedeutet es auch, andere Partner ins Boot zu holen", betonte er.
Das Projekt hatte sich verzögert, weil es Spannungen hinsichtlich des geistigen Eigentums und der Exportmöglichkeiten gab. Ursprünglich sollte das neue System 2035 einsatzbereit sein, inzwischen ist von 2040 die Rede. Das nun unterzeichnete Abkommen markiert den Beginn der Phase 1A, in der die Vorstufe eines Prototyps entwickelt werden soll.
M.White--AT