-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
-
Kubanischer Dissident Otero Alcántara nach fünfjähriger Haft in die USA ausgereist
-
Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
-
Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze
-
Mbappé dankt Deschamps: "Hätten besseres Ende bieten sollen"
-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
-
Ungarns Präsident will Verfassungsänderung für eigene Absetzung unterzeichnen
-
Lipowitz büßt Zeit ein - Pogacar siegt erneut
-
Brasilianisches Gericht: Milei darf Bolsonaro nicht besuchen
-
Formel 1: Antonelli holt Pole in Spa - Verstappen Zweiter
-
Diamond League: Deutsche Rekorde durch Agyekum und Farken
-
Spahn tritt wegen Leihmutter-Affäre zurück - Merz nennt Schritt "unvermeidlich"
-
Zorc: Klopp "das Beste, was Deutschland passieren kann"
-
Behörden: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen auf Logistikzentren in Russland
-
Nach 39 Jahren: Agyekum knackt Schmids Hürdenrekord
-
FIFA löscht sieben Millionen Hass-Kommentare
-
Kritik von Verbänden und Opposition trotz Entschärfung der Energiegesetze
-
Hüft-OP: Nationalspielerin Lohmann verpasst Saisonstart
-
Kanzler Merz nennt Spahns Rücktritt "richtig" und "unvermeidlich"
-
USA greifen Iran in siebter Nacht in Folge an - Teheran attackiert Golfstaaten
-
Affäre um Leihmutter: Unionsfraktionschef Spahn tritt zurück
-
Trump droht Kanada kurz vor WM-Finale mit neuen Strafzöllen wegen Waldbränden
-
Fußgänger bei Zusammenstoß mit Streifenwagen in Hanau ums Leben gekommen
-
Klüssendorf will mit Union hart über Vermögensteuer debattieren
-
Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus - Keine Entwarnung
-
CDU-Politiker Bosbach: Spahn muss Union monatelange Debatte ersparen
-
Experte: Rauch in New York "nicht optimal" vor WM-Finale
-
Waldbrände: Trump droht Kanada mit neuen Strafzöllen
-
Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als "Netzpaket für Netzbetreiber"
-
"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"
-
Lederjacke von Nvidia-Chef Huang für fast eine Million Dollar versteigert
-
Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland
-
Iran meldet "Explosion" von Öltankern in Straße von Hormus - USA dementieren
-
Bahn-Mitarbeiter stürzt bei Auseinandersetzung mit Fahrgast aus fahrendem Zug
-
Tuchel verteidigt Mauertaktik: "Ich übernehme Verantwortung"
-
Kane "in die Abwehr"? Trump wundert sich über Tuchels Taktik
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz noch weiter auf
-
Trump und Infantino schwärmen: "Großartigste WM aller Zeiten"
-
Revolutionsgarden: Zwei Öltanker in Minenfeld in Straße von Hormus "explodiert"
-
Messi über Badewannen-Bilder mit Yamal: "Foto ist verrückt"
-
Zusammenstöße in Venedig bei Ankunft von Mega-Jacht von US-Botschafter
Gedenken an Opfer von Terrorismus in mehreren europäischen Ländern
Mit Gedenkfeiern in Spanien und anderen europäischen Ländern ist am Montag an die Opfer terroristischer Anschläge erinnert worden. In Madrid fand eine Zeremonie in Erinnerung an die 192 Todesopfer der Sprengstoffattentate auf mehrere Züge am 11. März 2004 statt. Diese Anschläge markierten den Beginn einer Serie islamistischer Angriffe in Europa. Auch in Berlin kamen Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu einer Gedenkveranstaltung im Humboldt-Forum zusammen.
"Dies ist ein Tag des Gedenkens", sagte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vor Überlebenden und Familien der Opfer bei der Veranstaltung in einem Museum unweit des Königspalastes. "Obwohl wir die Leben, die so gewaltsam genommen wurden, nicht zurückbringen können, können und müssen wir die Erinnerung an sie lebendig halten", betonte er bei der Zeremonie, an der unter anderem das Königspaar, Felipe VI. und Letizia, sowie die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson teilnahmen.
Bei den Angriffen, die in Spanien kurz "11-M" genannt werden, starben 192 Menschen. Knapp 2000 weitere wurden bei den insgesamt zehn Explosionen in vier Pendlerzügen verletzt.
Die spanische Regierung machte damals zunächst die baskische Untergrundorganisation ETA verantwortlich. Später stellte sich heraus, dass das islamistische Netzwerk Al-Kaida dahinter stand. 2007 wurden in dem Zusammenhang 18 Menschen verurteilt, nur drei von ihnen sind heute noch in Haft. Sie werden voraussichtlich noch bis zum Jahr 2044 im Gefängnis bleiben.
"Jeder, der diese extreme Gewalt am eigenen Leib erfahren hat, wird sie nie vergessen", sagte Sánchez bei der Gedenkfeier anlässlich des 20. Jahrestages der Anschläge, die bis heute das folgenschwerste islamistische Attentat in der europäischen Geschichte darstellen. Madrids Bürgermeister José Luis Martínez Almeida, bezeichnete den 11. März 2004 als einen "Tag der Bosheit". Dieser habe "unermesslichen Schmerz und tiefe Traurigkeit verursacht", jedoch die Stadt nicht in die Knie zwingen können.
Im Madrider Bahnhof Atocha, an dem sich am 11. März 2004 der größte Teil der Explosionen ereignete, versammelten sich Passanten an einer unterirdischen, in kobaltblauer Farbe getauchten neuen Gedenkstätte, die am Sonntag eröffnet worden war. Dort legten sie Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Die vorherige Gedenkstätte hatte wegen des Ausbaus einer U-Bahn-Linie abgebaut werden müssen.
Nach den Anschlägen in der spanischen Hauptstadt wurde der 11. März zum europäischen Gedenktag für die Opfer von Terrorismus erklärt. Die Bundesregierung deklarierte das Datum im Jahr 2022 zu einem jährlichen nationalen Gedenktag für die Opfer von Terrorismus.
Die EU-Kommission erklärte, sie erinnere an jene, "die auf tragische Weise Opfer terroristischer Handlungen geworden sind, sei es auf dem Boden der EU oder jenseits unserer Grenzen". Die Kommission verwies auf ein Gesetz zum Kampf gegen Aufrufe zum Hass und gegen Hetze im Internet, das im Dezember in Kraft getreten war. Seitdem seien "mehr als 300 Anordnungen zur Entfernung terroristischer Online-Inhalte erfolgreich umgesetzt" worden, hieß es.
Frankreichs Regierungschef Gabriel Attal nannte den 11. März 2004 einen "Wendepunkt für unseren Kontinent". Der Tag sei eine wichtige Erinnerung daran "wie der islamistische Terror Europa zum ersten Mal heimsuchte", sagte Attal bei einer Zeremonie im nordfranzösischen Arras, wo im Oktober ein radikalisierter Islamist seinen Lehrer erstochen hatte.
L.Adams--AT