-
Elon Musk wirft OpenAI "Plündern" von gemeinnütziger Stiftung vor
-
Matchball um 1.21 Uhr: Zverev im Viertelfinale von Madrid
-
Gnadengesuch für Netanjahu: Israels Präsident beruft Prozessparteien zu Gesprächen ein
-
Ungarns designierter Regierungschef Magyar bietet Treffen mit Selenskyj im Juni an
-
Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"
-
Drama in Paris: Bayern-Traum am seidenen Faden
-
US-Medien: Ex-FBI-Direktor Comey wegen Onlinepost erneut angeklagt
-
König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf
-
Auch ohne Kapitän: Eisbären vor zwölftem Titelgewinn
-
Nach Trump-Kritik an Kimmel: Behörde ordnet Überprüfung von ABC-Sendelizenzen an
-
Trump attackiert Merz wegen Kritik am Iran-Krieg: "Er weiß nicht, wovon er spricht!"
-
Trump attackiert Merz wegen Iran-Kritik: "Er weiß nicht, wovon er spricht!"
-
Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an
-
PSG-Kracher: FC Bayern mit Musiala und Davies in der Startelf
-
Außenminister: Israel hat "keine territorialen Ambitionen im Libanon"
-
Kämpfe in Mali: Armee gibt Stellungen in Region Gao auf - Junta-Chef trifft russischen Botschafter
-
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig
-
Konzernchef Blume: VW plant Einstieg ins Rüstungsgeschäft
-
Zwei Tote und ein schwer verletzter Mensch nach Schüssen in Haus in Sachsen
-
Lob für Innovationskraft: Bundesregierung will auf ukrainische Waffen setzen
-
Einmalig in Europa: Brighton baut eigenes Frauen-Stadion
-
Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten
-
Bergarbeiter vor Energieministerium in Ankara beenden ihren Streik
-
Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog
-
Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Staatsanwaltschaft von Schuld überzeugt
-
US-Comedian Kimmel verteidigt Scherz über Melania Trump
-
Vereinigte Arabische Emirate kündigen Austritt aus der Opec an
-
Spahn und Hoffmann rufen zu sachlicherem Umgang auf - Koalition "außer Tritt"
-
DFL erhält 100 Millionen Euro als Darlehen von adidas
-
Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen
-
Deutschland schiebt 25 straffällig gewordene Afghanen ab
-
Keine Fortschritte bei Iran-Verhandlungen ersichtlich - Flüssiggas-Tanker durchquert Straße von Hormus
-
Bild: DFL erhält 100 Millionen Euro als Darlehen von adidas
-
Verbraucherschützer begrüßen Zuckerabgabe
-
Mitteilung: Vereinigte Arabische Emirate wollen zum 1. Mai aus Opec austreten
-
Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf
-
Über 300.000 Tabletten in Mietwagen: Zollbeamte nehmen Drogenschmuggler fest
-
"Nur Ja heißt Ja": EU-Abgeordnete fordern EU-weite Definition von Vergewaltigung
-
Studie: Soziale Herkunft entscheidend für Bildungschancen - Jungen im Nachteil
-
Vier Festnahmen bei Durchsuchungen gegen mutmaßliche Schleuser in Hessen
-
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant
-
Spahn räumt ein: Koalition ist "außer Tritt geraten"
-
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Hauptangeklagter bekennt sich schuldig
-
Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf
-
Koalition einigt sich auf Reform von Krankenversicherung
-
Brasilien: WM-Aus für Militao
-
Neuverschuldung des Bundes steigt drastisch - trotz massiver Einschnitte
-
Nagelsmann passt WM-Vorbereitung an
-
Zwei Tote und ein schwerverletzter Mensch nach Schüssen in Haus in Sachsen
-
Umfrage: Jeder dritte junge Mensch mit Depressionen nutzt KI als Psychocoach
Umfrage: Personelle Situation in deutschen Kitas drastisch verschärft
Die personelle Situation in deutschen Kitas hat sich einer Umfrage zufolge noch einmal drastisch verschärft. Zu dem Ergebnis kommt eine anlässlich des Deutschen Kitaleitungskongresses (DKLK) in Düsseldorf am Mittwoch veröffentlichte Befragung von Kitaleitungen. Demnach gaben 84 Prozent der Befragten an, dass sich der Personalmangel in den zurückliegenden zwölf Monaten verschärft habe. Ein Jahr zuvor hatten dies noch 72 Prozent gesagt.
57 Prozent der befragten Kitaleiterinnen und -leiter erklärten zudem, dass sie in den zurückliegenden zwölf Monaten in mehr als einem Fünftel der Zeit in Personalunterdeckung gearbeitet hätten. Das bedeute, dass es weniger Personal gab, als es die Vorgaben zur Aufsichtspflicht verlangen. Im Jahr 2021 hatten dies noch 40 Prozent angegeben.
16 Prozent der Leitungen arbeiteten der Umfrage zufolge sogar in mehr als 60 Prozent der Zeit in aufsichtspflichtrelevanter Personalunterdeckung. Das waren mehr als doppelt so viele wie 2021.
In der Annahme, dass ein Umfrageteilnehmer etwa eine Einrichtung repräsentiert, hätten somit nach Schätzung der Kitaleitungen über 9000 Kitas in Deutschland mehr als die Hälfte des Jahres in aufsichtspflichtrelevanter Personalunterdeckung gearbeitet. In der DKLK-Studie 2021 waren es noch 4000 Kindertagesstätten gewesen.
Mit 82 Prozent fühlt sich ein Großteil der Kitaleitungen psychisch durch die Tätigkeit belastet. Eine physische Belastung nahmen 54 Prozent der Befragten wahr. Über die Hälfte der Umfrageteilnehmenden - 54 Prozent - empfinden das Gehalt einer Kitaleitung zudem als unangemessen oder eher unangemessen.
Mit 84 Prozent üben die meisten Befragten ihre Tätigkeit trotz Personalmangels und Belastung jedoch gern aus. Alle fühlen sich von den Kindern wertgeschätzt. Von den Mitarbeitenden erfahren 97 Prozent Wertschätzung, von den Eltern 88 Prozent.
"Das ist mit Blick auf die enorme Bedeutung des frühkindlichen Bildungsbereichs für die gesamte Bildungsbiografie von Kindern eine Katastrophe", erklärte Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung. Die Politik müsse "ohne Wenn und Aber" alles tun, was möglich sei, um diesen Zustand zu verbessern.
Für die DKLK-Studie 2022 wurden von Dezember 2021 bis zum 1. Februar 2022 insgesamt 4827 Kitaleitungen online befragt. Die Umfrage wurde zum sechsten Mal erhoben.
M.White--AT