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Furcht vor neuen Offensiven Russlands im Osten und Süden der Ukraine wächst
Während der Westen um eine Aufarbeitung der Gräueltaten im ukrainischen Butscha bemüht ist, wächst in Kiew die Furcht vor neuen Offensiven Russlands im Süden und Osten des Landes. Moskau strebe nach dem Rückzug der meisten seiner Truppen aus der Nordukraine die Einnahme des gesamten Donbass an, um einen Landkorridor von Russland zur annektierten Krim zu schaffen, sagte Nato-Chef Jens Stoltenberg am Dienstag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte vor dem UN-Sicherheitsrat, Russland zur Rechenschaft zu ziehen.
Selenskyj schilderte mit drastischen Worten Gräueltaten in Butscha, die er Russland zuschrieb. Menschen seien "in ihren Wohnungen, in ihren Häusern" durch Granaten getötet worden. "Zivilisten wurden einfach zum Vergnügen mit Panzern zerquetscht, als sie mitten auf der Straße in ihren Autos saßen. Sie (russische Soldaten) haben Gliedmaßen abgeschnitten." Frauen seien vor den Augen ihrer Kinder vergewaltigt und getötet worden.
Der Präsident brachte auch einen möglichen Rauswurf Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat ins Spiel. Eine Option sei es, "Russland als Aggressor und Kriegsauslöser zu entfernen, damit es nicht länger Entscheidungen über seine eigene Aggression blockieren kann", sagte Selenskyj.
Angesichts der Gräueltaten will die EU erstmals Sanktionen im Energiebereich gegen Moskau verhängen. Die EU-Kommission schlug ein "Einfuhrverbot für Kohle aus Russland im Wert von vier Milliarden Euro jährlich" vor, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte. Auch Holz, Zement und alkoholische Getränke wie Wodka sind demnach von dem Importverbot betroffen.
Die ukrainischen Behörden hatten nach dem Abzug der russischen Truppen aus Butscha hunderte Leichen in der Kleinstadt bei Kiew entdeckt. Die ukrainische Regierung und westliche Verbündete warfen Russland deshalb "Kriegsverbrechen" vor. Als Reaktion wiesen EU-Mitgliedstaaten innerhalb von 48 Stunden fast 200 russische Diplomaten aus. Großbritannien und die USA streben zudem Russlands Ausschluss aus dem UN-Menschenrechtsrat an.
"Was wir in Butscha gesehen haben, ist nicht die wahllose Tat einer einzelnen Schurken-Einheit", sagte US-Außenminister Antony Blinken vor seinem Flug zu einem Nato-Treffen in Brüssel. "Es ist eine bewusste Kampagne zu töten, zu foltern, zu vergewaltigen und Gräueltaten zu verüben." Die Berichte seien "mehr als glaubwürdig. Die Welt kann die Beweise sehen".
Moskau bestreitet jegliche Verantwortung für die getöteten Menschen in Butscha und wirft dem Westen "Fälschung" von Bildern vor, die das Grauen zeigen.
Kiew warnt unterdessen immer eindringlicher vor einer Großoffensive Russlands im Süden und Osten des Landes. An einer der wichtigsten Frontlinien im ostukrainischen Donbass, die die ukrainische Armee von den russischen Streitkräften trennt, wächst in Erwartung eines bevorstehenden russischen Angriffs der Druck, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP.
Die ukrainischen Soldaten waren in ihren Verteidigungspositionen in und um das Dorf Krasnopillia stationiert. In regelmäßigen Abständen waren Artilleriedetonationen in der Nähe zu hören.
"Wir wissen, dass die Russen stärker werden und sich auf einen Angriff vorbereiten", sagte ein Offizier der AFP und verwies insbesondere auf die vermehrten Flüge russischer Hubschrauber über der Frontlinie. Diese kündigten in der Regel einen Großangriff an.
"In den kommenden Wochen erwarten wir einen weiteren russischen Vorstoß in der Ost- und Südukraine", sagte auch Nato-Chef Stoltenberg. Damit solle versucht werden, "den gesamten Donbass einzunehmen und einen Landkorridor zur besetzten Krim zu schaffen".
Die seit Wochen belagerte Hafenstadt Mariupol ist nach Angaben des Bürgermeisters "unbewohnbar" geworden. "Wir haben den Punkt überschritten, an dem wir von einer humanitären Katastrophe sprechen, denn seit 30 Tagen haben die verbliebenen Menschen keine Heizung, kein Wasser - nichts", sagte Wadym Boitschenko der AFP.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte noch für diese Woche einen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew an. Gemeinsam mit dem EU-Außenbeauftragen Josep Borrell wolle sie dort den ukrainischen Präsidenten Selenskyj treffen, sagte ihr Sprecher.
P.Smith--AT