-
Formel 1: Antonelli holt Austin-Pole
-
Erneut Gewalt bei regierungskritischen Protesten in Albanien
-
Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab
-
Erste Pleite: Kaiserslautern bremst Kloses FCN aus
-
2000 Palästinenser aus ihren Häusern in Hebron vertrieben
-
Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden
-
Zweiter Titel vor Augen: Struff nach Krimi im Brüssel-Finale
-
Fast 1000 Festnahmen bei landesweiten Protesten in Frankreich - Zwei Schwerverletzte
-
Tausende bei Abschlusskundgebungen von Lula und Bolsonaro vor Stichwahl in Brasilien
-
Demonstration gegen Netanjahu in Tel Aviv drei Tage vor Parlamentswahl
-
BVB springt an die Spitze: Sieg gegen den Lieblingsgegner
-
Neue Massenproteste in Frankreich - Zusammenstöße in Paris und anderen Städten
-
Tausende in der Türkei demonstrieren gegen Einschränkung der Pressefreiheit
-
Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet
-
Neue Proteste in Frankreich: Tränengas-Einsatz in mehreren Städten - ruhige Lage in Paris
-
Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Psychisch kranker Verdächtiger festgenommen
-
Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz
-
Harmlose Schalker holen Punkt in Köln
-
Frankreichs Rechtspopulisten bestätigen Jordan Bardella an Parteispitze
-
Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren
-
Kiew: "Stabile Verbindung" mit Satelliten-Internetdienst Starlink
-
FC Bayern: Auch Neuer fällt in Freiburg aus
-
Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Verdächtiger festgenommen
-
Wolfsburg bleibt an Bayern dran, Frankfurt siegt in Stuttgart
-
Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien
-
Neue Proteste in Frankreich: Mehr als 130 Festnahmen und Einsatz von Tränengas
-
Vor Pokal-Kracher gegen Bayern: Magdeburg deklassiert KSC
-
Hertha BSC festigt die Tabellenführung
-
Riesenslalom in Sölden: Aicher glänzt als Dritte
-
Tschechiens Parlament stimmt in erster Lesung für Abschaffung von Rundfunkgebühren
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive in Hebron
-
CSU-Parteitag: Merz äußert sich nicht zu Steinmeier-Nachfolge
-
Siebter Saisonsieg: Wolfsburg bleibt an Bayern dran
-
Merz äußert sich nicht zu Aigners Ambitionen als Bundespräsidentin
-
Frankreich: Tausende protestieren gegen Parteitag des rechtspopulistischen RN
-
Merz fordert CDU und CSU zu maximaler Geschlossenheit auf: Union werde bekämpft
-
Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung
-
Netanjahu: Palästinenserbehörde steht "große Überraschung" bevor
-
Riesenslalom in Sölden: Shiffrin führt, Aicher Neunte
-
Nordkoreas Machthaber Kim besucht unangekündigt chinesische Grenzstadt
-
Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze
-
FC Bayern: "Stabiler" Kompany fehlt wochenlang
-
70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
VfB in der Liga-Krise: "Ein Tiefpunkt"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen
-
MotoGP-Drama: Márquez siegt - Martín fliegt ab und fällt aus
-
Baseball: Brewers eröffnen World Series mit Heimsieg
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive im Westjordanland
Menschen in Sarajevo gedenken der Opfer von Markt-Massaker vor 30 Jahren
30 Jahre nach einem der tödlichsten Angriffe bosnischer Serben auf die belagerte Stadt Sarajevo haben die Menschen in der bosnischen Hauptstadt des Massakers von damals gedacht. Am Montag legten Politiker und Einwohner gegen Mittag, zur gleichen Zeit wie am 5. Februar 1994, Kränze und Blumen an einem Denkmal aus weißem Stein nieder - genau an der Stelle, wo damals die Granate auf dem belebten Markale-Markt eingeschlagen war und 67 Menschen in den Tod gerissen und mehr als 140 weitere verletzt hatte.
Es sei "ein schöner, sonniger Tag gewesen, so wie heute", sagte die 72-jährige Vahida Tvico der Nachrichtenagentur AFP. Sie habe damals das Gefühl gehabt, "dass ganz Sarajevo an diesem Tag auf dem Markt war". Die von Heckenschützen auf den umliegenden Hügeln abgefeuerte Granate sei damals etwa 20 Meter von ihr entfernt explodiert.
Sie selbst sei unverletzt geblieben, doch überall hätten Tote gelegen. Andere Menschen hätten geschrien und seien panisch davongerannt. Die Überlebenden wie sie würden diese schrecklichen Bilder "niemals los".
Eine andere Teilnehmerin, Fazila Smajovic, erinnerte sich bei der Gedenkveranstaltung an ihre bei dem Angriff getötete Schwester Hasija Karavdic. Die 34-Jährige war auf den Markt gegangen, "um Kaffee zu holen", als die Granate einschlug, sagte Smajovic. Einen Tag später sei sie an den Folgen ihrer schweren Verletzung im Krankenhaus gestorben.
Die Belagerung der bosnischen Hauptstadt von April 1992 bis November 1995 durch die bosnischen Serben unter Führung von Radovan Karadzic gehört zu den dramatischsten Ereignissen des Bosnien-Krieges. Unter dem Dauerbeschuss von Heckenschützen und der serbischen Artillerie auf den umliegenden Hügeln wurden in der von der Außenwelt abgeschnittenen Stadt mehr als 11.000 Menschen getötet, darunter mehrere hundert Kinder.
Die Bilder der hungernden Einwohner einer europäischen Großstadt schockierten die westliche Öffentlichkeit, doch gelang es dem Westen über Jahre nicht, den bosnischen Bürgerkrieg zu beenden. Die in Sarajevo stationierten UN-Blauhelme mussten ohnmächtig zuschauen, wie die serbischen Milizen wahllos in die Stadt feuerten - wie im Februar 1994. Die 44-monatige Belagerung endete erst, als die bosnischen Serben aus dem Umland der Stadt vertrieben wurden.
Der damals für die Region Sarajevo zuständige General der serbischen Streitkräfte, Stanislav Galic, wurde später vom UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag wegen "Terrors gegen die Zivilbevölkerung" in der bosnischen Hauptstadt zu lebenslanger Haft verurteilt.
In den Jugoslawien-Kriegen wurden etwa 130.000 Menschen getötet, Millionen weitere mussten fliehen. Einige Hauptverantwortlichen einschließlich des bosnischen Serbenführers Karadzic und des bosnisch-serbischen Armeechefs Ratko Mladic wurden bereits vom Internationalen Strafgerichtshof für das frühere Jugoslawien als Kriegsverbrecher verurteilt. Trotz der Schuldsprüche werden Mladic und Karadzic von vielen bosnischen Serben bis heute als Helden verehrt.
A.O.Scott--AT