-
Medien: Ranghöchster Stratege der US-Armee überraschend entlassen
-
"Angst"-Eingeständnis von Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen
-
Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine
-
Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen
-
BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern
-
Niedersachsen: AfD scheitert mit Beschwerde gegen Hochstufung durch Verfassungsschutz
-
Kanada und EU wollen Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
Mehr als viereinhalb Jahre Haft für IS-Mitglied in Thüringen
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Tödliches Zugunglück in Spanien: Fassungslosigkeit und viele Fragen
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Bahnhof
-
Nach "Spiegel"-Bericht: Linken-Spitze zeigt sich solidarisch mit Eralp
-
Unbekannte verursachen halbe Million Euro Schaden durch Betrug bei Goldankauf
-
Observation von deutschem Maddie-Verdächtigem erneut nicht verlängert
-
Nach Hausexplosion in Regensburg Leiche in Trümmern gefunden
-
Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslänglich im Fall Fabian aus Güstrow
-
Von der Leyen will Beziehung zu Kanada auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
In Hollywood erfolgreiche deutsche Schauspielerin Elke Sommer ist tot
-
China: Zentralkomitee der KP verschärft Regeln zur internen Disziplin
-
Kritik an Linnemanns Äußerungen zu Pflege-Kürzung - Arbeitgeber loben "Klartext"
-
Anschlag bei Paris: Täter bekennt sich zu rassistischem Motiv
-
"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Steinmeier-Nachfolge: Frei rechnet mit Entscheidungen "in den nächsten Tagen"
-
Fassungslosikeit und viele Fragen nach tödlichem Zugunglück in Spanien
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
Mann bei Fällarbeiten auf bayerischem Truppenübungsplatz von Ast erschlagen
-
Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst
-
Israelische Regierung dringt auf Vorgehen gegen israelisch-arabische Parteien
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef
-
Geplante "GenZ"-Proteste: Anhaltende Kritik an Initiative und Sorge vor Gewalt
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Vogel verstopft Abgasleitung von Heizung: 81-Jährige stirbt in Karlsruhe
-
Berlin: Krach distanziert sich indirekt von Linken-Spitzenkandidatin Eralp
-
Europarat prangert Zustände in französischen Abschiebezentren an
-
"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen
-
Linke stellt Parlamentspräsidentin in Berlin - AfD fällt mit Vorschlag durch
-
Klassiker: Matthäus sieht Bayern als "großen Favoriten"
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
19-Jähriger hortet in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Zugriff auf Konto gewährt: Frau muss für Internetbetrug ihres Ex-Freunds haften
-
Kritik an Linnemann-Äußerungen zu möglichen Leistungskürzungen in der Pflege
-
Zahl der Organspenden in Deutschland bis Ende September 2026 leicht gestiegen
-
Israels Sicherheitsminister Ben Gvir fordert Festnahme der Chefs israelisch-arabischer Parteien
-
Reaktion auf Medienbericht: Eralp will sich "von niemandem einschüchtern lassen"
CDU gewinnt Landtagswahl in Hessen klar - SPD abgeschlagen - Linke scheitert
Aus der Landtagswahl in Hessen ist die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein als klarer Sieger hervorgegangen. Die SPD um Bundesinnenministerin Nancy erlebte am Sonntag ein Debakel und lag Hochrechnungen zufolge abgeschlagen noch hinter der AfD etwa gleichauf mit den Grünen. Die FDP musste um den Wiedereinzug ins Parlament bangen, die Linke schied aus - und die Freien Wähler verpassten den Sprung in den Landtag.
Hochrechnungen der Institute Infratest dimap für die ARD sowie der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF zufolge kamen die Christdemokraten auf 34,9 bis 35,3 Prozent. Die SPD lag bei 15,1 bis 15,4 Prozent, während die AfD 16,6 bis 16,7 Prozent zur zweitstärksten Kraft im neuen Landtag in Wiesbaden wurde. Die hessischen Grünen um ihren Spitzenkandidat und Vizeregierungschef Tarek Al-Wazir kamen demnach auf 15,1 bis 15,4 Prozent.
Die FDP musste demnach mit 5,0 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Die Linke scheiterte den Hochrechnungen zufolge mit 3,2 bis 3,5 Prozent an der Fünfprozenthürde. Sie Partei scheidet damit aus dem letzten Landtag eines westdeutschen Flächenlands aus. Die Freien Wähler kamen nur auf 3,5 bis 3,6 Prozent.
Die CDU verbuchte unter Rhein im Vergleich zur vorherigen Landtagswahl vor fünf Jahren deutliche Zugewinne, damals hatten sie 27 Prozent erreicht. "Die Bürgerinnen und Bürger haben einen klaren Regierungsauftrag an die CDU Hessen erteilt", sagte Rhein in Wiesbaden vor Anhängern. "Wir werden den Regierungsauftrag annehmen", fügte er an.
Die SPD rutschte mit Faeser auf ein Rekordtief ab und unterbot ihr bislang schlechtestes Ergebnis von 19,8 Prozent bei der Landtagswahl 2018 noch einmal klar. Die Bundesinnenministerin sprach am Sonntag in Wiesbaden von einem "enttäuschenden Ergebnis". Sie habe den Sozialdemokraten als Spitzenkandidatin "leider nicht helfen" können, sagte sie vor Anhängern.
Die AfD, die vor fünf Jahren noch auf 13,1 Prozent gekommen war, legte zu und landete den Hochrechnungen zufolge vor SPD sowie Grünen. Die Grünen mussten hingegen Verluste hinnehmen und konnten ihr Wahlergebnis von 2018, als sie mit 19,8 Prozent noch gleichauf mit der SPD lagen, nicht halten.
Grünen-Spitzenkandidat Al-Wazir führte das Abschneiden seiner Partei auch auf einen negativen Einfluss aus Berlin zurück. "Alle Parteien, die an der Bundesregierung beteiligt sind, hatten keinen Rückenwind", sagte er am Sonntag in Wiesbaden. "Wir mussten bergauf kämpfen." Die Grünen im Land hätten sich "natürlich" ein besseres Ergebnis gewünscht, fügte er hinzu.
Die FDP verlor ebenfalls und unterbot ihr Ergebnis von 7,5 Prozent bei der vorherigen Wahl deutlich. Auch die Linke, die 2018 auf 6,3 Prozent gekommen war, büßte Stimmen ein und scheiterte den Hochrechnungen zufolge nun klar an der Fünfprozenthürde. Damit wäre sie in Westdeutschland künftig nur noch in den beiden Stadtstaaten Bremen und Hamburg im Landesparlament vertreten.
Im neuen Landtag hätte die CDU damit 44 bis 53 Mandate, die SPD 20 bis 23 und die AFD 21 bis 25. Die Grünen erhielten den Prognosen zufolge 19 bis 23 Sitze, während FDP mit sechs bis acht Mandaten rechnen kann. Die Wahlbeteiligung lag laut ZDF bei 65,5 Prozent nach 67,3 Prozent 2018.
Im neuen Landtag würde es damit für eine Fortsetzung der derzeit regierenden Koalition aus CDU und Grünen ebenso reichen wie für eine Koalition aus CDU und SPD. Rhein legte sich im Wahlkampf nicht auf eine dieser beiden Optionen fest. Eine Bündnis aus SPD, Grünen und FDP nach dem Vorbild der im Bund regierenden "Ampel" hätte dagegen den Hochrechnungen zufolge keine Mehrheit.
G.P.Martin--AT