-
Messi vor WM-Finale: "Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
-
Reformen: SPD will nach Sommerpause Vermögensteuer und Erbschaftsteuer angehen
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen
-
Tate-Brüder in Miami festgenommen - Großbritannien verlangt Auslieferung
-
Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale
-
Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"
-
Nach Tod zweier Soldaten: US-Militär will den Iran mit neuen Angriffen "bestrafen"
-
Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen
-
Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"
-
Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"
-
Russland greift ukrainische Hauptstadt Kiew an - laut Militärverwaltung ein Toter
-
Nach fünfjähriger Haft in Kuba: Dissident Otero Alcántara in die USA ausgereist
-
Welterbe-Komitee der Unesco tagt in Südkorea - Waldsiedlung Zehlendorf nominiert
-
WM-Finale unter den Augen Trumps: Großes Staraufgebot bei Schlussfeier und Halbzeitshow
-
TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"
-
Behörde: Tate-Brüder in den USA festgenommen
-
"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale
-
"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz
-
Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität
-
Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5100 gestiegen
-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
-
Kubanischer Dissident Otero Alcántara nach fünfjähriger Haft in die USA ausgereist
-
Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
-
Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze
-
Mbappé dankt Deschamps: "Hätten besseres Ende bieten sollen"
-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
-
Ungarns Präsident will Verfassungsänderung für eigene Absetzung unterzeichnen
-
Lipowitz büßt Zeit ein - Pogacar siegt erneut
-
Brasilianisches Gericht: Milei darf Bolsonaro nicht besuchen
-
Formel 1: Antonelli holt Pole in Spa - Verstappen Zweiter
-
Diamond League: Deutsche Rekorde durch Agyekum und Farken
-
Spahn tritt wegen Leihmutter-Affäre zurück - Merz nennt Schritt "unvermeidlich"
-
Zorc: Klopp "das Beste, was Deutschland passieren kann"
-
Behörden: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen auf Logistikzentren in Russland
-
Nach 39 Jahren: Agyekum knackt Schmids Hürdenrekord
-
FIFA löscht sieben Millionen Hass-Kommentare
-
Kritik von Verbänden und Opposition trotz Entschärfung der Energiegesetze
-
Hüft-OP: Nationalspielerin Lohmann verpasst Saisonstart
-
Kanzler Merz nennt Spahns Rücktritt "richtig" und "unvermeidlich"
-
USA greifen Iran in siebter Nacht in Folge an - Teheran attackiert Golfstaaten
-
Affäre um Leihmutter: Unionsfraktionschef Spahn tritt zurück
-
Trump droht Kanada kurz vor WM-Finale mit neuen Strafzöllen wegen Waldbränden
-
Fußgänger bei Zusammenstoß mit Streifenwagen in Hanau ums Leben gekommen
-
Klüssendorf will mit Union hart über Vermögensteuer debattieren
Gemeinsame Kontrollen mit Polen und Tschechien gegen Flüchtlingsschleuser
Angesichts deutlich gestiegener Flüchtlingszahlen hat die Bundesregierung ein engeres Vorgehen mit Tschechien und Polen gegen Schleuser vereinbart. Dabei würden "verstärkt gemeinsame Streifen der Bundespolizei und der polnischen und tschechischen Grenzpolizeien auch auf dem dortigen Staatsgebiet stattfinden", teilte das Bundesinnenministerium am Freitag mit. In der Bevölkerung wächst unterdessen die Unzufriedenheit mit der Migrationspolitik. Im ARD-"Deutschlandtrend" sprachen sich fast zwei Drittel dafür aus, weniger Flüchtlinge aufzunehmen.
Die Regierung reagiere mit der engeren Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien auf die hohe Zahl unerlaubter Einreisen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bis August bundesweit um rund 57 Prozent auf 70.753. Dabei kommen zunehmend Flüchtlinge über Polen und Tschechien nach Deutschland, die offenbar zuvor über Russland und Belarus in die EU geschleust wurden.
"Wir wollen gemeinsam das grausame Geschäft der Schleuserbanden zerschlagen, die mit der Not von Menschen maximalen Profit machen und sie auf lebensgefährliche Weise über Grenzen schmuggeln", erklärte Faeser. "Zugleich müssen wir unerlaubte Einreisen frühzeitig erkennen und verhindern." Die drei Länder gründeten dazu auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe.
Faeser hatte am Mittwoch zusätzliche Kontrollen der Bundespolizei direkt an den Grenzen zu Polen und Tschechien angeordnet. Diese sollen anders als die bisher praktizierte Schleierfahndung auch "auf der Grenzlinie" erfolgen. Auf von der Union geforderte stationäre und dauerhafte Grenzkontrollen verzichtete die Ministerin aber weiterhin.
Im am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" sprachen sich 64 Prozent der Befragten dafür aus, dass Deutschland weniger Flüchtlinge aufnehmen sollte. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im Mai diesen Jahres. Sieben von zehn Deutschen (71 Prozent) halten die Einführung einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen für richtig.
Der Blick auf das Management der Flüchtlingsfrage wird nach der Befragung parteiübergreifend kritischer. 73 Prozent der Befragten meinen, dass die Unterbringung und Verteilung von Flüchtlingen in Deutschland eher schlecht oder sehr schlecht gelingt. Bei der Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt finden das 78 Prozent.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte, Geflüchteten mit Bleibeperspektive sofort eine Arbeitserlaubnis zu erteilen. Arbeit könne einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten und der Bedarf auf dem Arbeitsmarkt sei da, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Ähnlich äußerte sich SPD-Chefin Saskia Esken. "Viele, die arbeiten wollen, dürfen nicht", sagte sie den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. "Wenn sich ein Betrieb findet, der jemanden einsetzen will, dann darf kein Beschäftigungsverbot das verhindern." Wie Landsberg sah Esken hingegen eine Verpflichtung von Asylbewerbern zu gemeinnützigen Arbeiten skeptisch. Denn diese würden dann als "Billigarbeitskräfte" mit Dienstleistungsangeboten von Unternehmen konkurrieren, sagte die SPD-Chefin.
Für Diskussionen sorgten weiter die Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz über Zahnarztbesuche abgelehnter Asylbewerber. "Die AfD haut sich auf die Schenkel, fühlt sich bestätigt", sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Linken-Politikerin Daphne Weber sagte dem ZDF, sie habe bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg gegen Merz Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt.
Merz hatte am Mittwoch in einer Talkshow gesagt, dass abgelehnte Asylbewerber beim Arzt sitzen und "sich die Zähne neu machen" lassen würden, während "die deutschen Bürger nebendran" keine Termine bekämen.
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger äußerte Verständnis für die Äußerungen von Merz. Sie seien zwar "etwas zugespitzt und flapsig", sagte der bayerische Wirtschaftsminister im Fernsehsender Welt. Es seien aber Hunderttausende illegal in Deutschland. "Und natürlich müssen diese Menschen medizinisch versorgt werden und stehen dann anderen Behandlungen im Weg, respektive kosten die Sozialkassen und Beitragszahler sehr viel Geld.“
W.Morales--AT