-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
-
Ungarns Präsident will Verfassungsänderung für eigene Absetzung unterzeichnen
-
Lipowitz büßt Zeit ein - Pogacar siegt erneut
-
Brasilianisches Gericht: Milei darf Bolsonaro nicht besuchen
-
Formel 1: Antonelli holt Pole in Spa - Verstappen Zweiter
-
Diamond League: Deutsche Rekorde durch Agyekum und Farken
-
Spahn tritt wegen Leihmutter-Affäre zurück - Merz nennt Schritt "unvermeidlich"
-
Zorc: Klopp "das Beste, was Deutschland passieren kann"
-
Behörden: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen auf Logistikzentren in Russland
-
Nach 39 Jahren: Agyekum knackt Schmids Hürdenrekord
-
FIFA löscht sieben Millionen Hass-Kommentare
-
Kritik von Verbänden und Opposition trotz Entschärfung der Energiegesetze
-
Hüft-OP: Nationalspielerin Lohmann verpasst Saisonstart
-
Kanzler Merz nennt Spahns Rücktritt "richtig" und "unvermeidlich"
-
USA greifen Iran in siebter Nacht in Folge an - Teheran attackiert Golfstaaten
-
Affäre um Leihmutter: Unionsfraktionschef Spahn tritt zurück
-
Trump droht Kanada kurz vor WM-Finale mit neuen Strafzöllen wegen Waldbränden
-
Fußgänger bei Zusammenstoß mit Streifenwagen in Hanau ums Leben gekommen
-
Klüssendorf will mit Union hart über Vermögensteuer debattieren
-
Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus - Keine Entwarnung
-
CDU-Politiker Bosbach: Spahn muss Union monatelange Debatte ersparen
-
Experte: Rauch in New York "nicht optimal" vor WM-Finale
-
Waldbrände: Trump droht Kanada mit neuen Strafzöllen
-
Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als "Netzpaket für Netzbetreiber"
-
"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"
-
Lederjacke von Nvidia-Chef Huang für fast eine Million Dollar versteigert
-
Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland
-
Iran meldet "Explosion" von Öltankern in Straße von Hormus - USA dementieren
-
Bahn-Mitarbeiter stürzt bei Auseinandersetzung mit Fahrgast aus fahrendem Zug
-
Tuchel verteidigt Mauertaktik: "Ich übernehme Verantwortung"
-
Kane "in die Abwehr"? Trump wundert sich über Tuchels Taktik
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz noch weiter auf
-
Trump und Infantino schwärmen: "Großartigste WM aller Zeiten"
-
Revolutionsgarden: Zwei Öltanker in Minenfeld in Straße von Hormus "explodiert"
-
Messi über Badewannen-Bilder mit Yamal: "Foto ist verrückt"
-
Zusammenstöße in Venedig bei Ankunft von Mega-Jacht von US-Botschafter
-
Revolutionsgarden: Zwei Öltanker durch Minen in Straße von Hormus "explodiert"
-
Grünes Licht von de la Fuente: Yamal fit fürs WM-Finale
-
Rodri warnt vor WM-Finale: "Viel mehr als nur Messi"
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5000 gestiegen
-
Erneut Proteste in Kiew nach Ablösung von beliebtem Verteidigungsminister
-
Golf: Christensen und Wiedemeyer scheitern - Herbert historisch
-
Nvidia überflügelt: Apple kurzzeitig wieder wertvollstes Unternehmen der Welt
Angesichts Annäherung an Israel: Saudi-Arabien sichert Palästinensern Hilfe zu
Angesichts einer möglichen Normalisierung der Beziehungen Saudi-Arabiens zu Israel hat Riad der Palästinenserbehörde seine Unterstützung zugesichert. Die "palästinensische Frage" sei ein "Grundpfeiler" der Außenpolitik seines Landes, sagte der saudiarabische Botschafter für die Palästinensische Autonomiebehörde, Nadschef al-Sudairi, am Dienstag nach Gesprächen mit dem palästinensischen Außenminister Rijad al-Maliki in Ramallah. Es war der erste Besuch einer offiziellen saudiarabischen Delegation im Westjordanland seit 30 Jahren.
Botschafter al-Sudairi sagte nach seinem Gespräch mit seinem palästinensischen Kollegen al-Maliki, die im Jahr 2002 vorgestellte Arabische Friedensinitiative sei ein "Kernstück jeglichen künftigen Abkommens". Mit der Initiative bot die Arabische Liga die Anerkennung Israels und die Normalisierung der Beziehungen im Gegenzug zu einem israelischen Rückzug aus dem besetzten Westjordanland, aus Ost-Jerusalem, dem Gazastreifen und von den Golanhöhen an.
Der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge nahm Palästinenserpräsident Abbas bei seinem Besuch al-Sudairis Beglaubigungsschreiben entgegen und erklärte, der Besuch des saudiarabischen Botschafters werde "die brüderlichen Beziehungen" zwischen Saudi-Arabien und den Palästinensern stärken.
Für ihren Besuch im Westjordanland sei die Delegation unter Leitung des saudiarabischen Botschafters al-Sudairi auf dem Landweg aus Jordanien eingetroffen, sagte die amtierende Gouverneurin von Jericho, Jusra Sweiti, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.
Der kürzlich von Riad erstmals ernannte Botschafter für die Palästinensische Autonomiebehörde und Generalkonsul für Jerusalem hat seinen Sitz nicht in Ramallah, sondern in der jordanischen Hauptstadt Amman. Der bisher letzte offizielle Besuch saudiarabischer Vertreter im von Israel besetzten Westjordanland war im Jahr 1993 erfolgt, als Israel und die Palästinenser das Osloer Friedensabkommen unterzeichneten.
Der israelische Tourismusminister Katz reiste unterdessen seinem Ministerium zufolge am Dienstag in die saudiarabische Hauptstadt Riad. Begleitet wurde er demnach von einer Delegation, die an einer Veranstaltung der UN-Welttourismusorganisation teilnehmen sollte.
Er werde sich "für eine Zusammenarbeit einsetzen, um den Tourismus und die internationalen Beziehungen Israels zu fördern", erklärte Katz. Für kommende Woche ist zudem ein Besuch von Israels Kommunikationsminister Shlomo Karhi in Saudi-Arabien geplant, wie es aus dessen Ministerium verlautete.
In den vergangenen Monaten hatte Israel bereits mehrere Delegationen nach Saudi-Arabien entsandt, um unter anderem an Sportveranstaltungen sowie an einem Treffen der Weltkulturoganisation Unesco teilzunehmen.
Zuletzt hatten sich die Anzeichen einer Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien verstärkt. Der saudiarabische Kronprinz Mohamed bin Salman hatte kürzlich im US-Fernsehsender Fox News gesagt, Saudi-Arabien und Israel kämen einer Normalisierung ihrer Beziehungen "jeden Tag ein Stück näher". Zugleich stellte er klar, dass die palästinensische Frage für Riad "sehr wichtig" sei.
Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte sich vergangene Woche am Rande der UN-Generaldebatte zuversichtlich gezeigt, dass eine Einigung mit Saudi-Arabien "in unserer Reichweite" liege.
Palästinenserpräsident Abbas hatte mit Blick auf eine solche Normalisierung bei der UN-Generaldebatte indes seine Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt. "Wer glaubt, dass im Nahen Osten Frieden herrschen kann, ohne dass das palästinensische Volk alle seine legitimen nationalen Rechte erhält, der irrt sich", sagte er.
W.Stewart--AT