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Kiew: Ukrainischer Geheimdienst und Marine hinter Angriff auf Krim-Brücke
Hinter dem Angriff auf die Brücke zwischen Russland und der annektierten Halbinsel Krim stecken nach Angaben aus Kiew die ukrainische Marine und ukrainische Spezialkräfte. Die Attacke in der Nacht zum Montag sei eine "Spezialoperation" des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU und der Marine gewesen, erfuhr AFP am Montag aus SBU-Kreisen. Dabei seien Marinedrohnen zum Einsatz gekommen. Nach Angaben der russischen Ermittler wurden bei dem Angriff zwei Zivilisten getötet.
Auch die Regierung in Moskau machte die Ukraine für den Angriff auf die Brücke zwischen der russischen Region Krasnodar und der Krim verantwortlich. Das "Kiewer Regime" habe ihn ausgeführt, erklärte die Sprecherin des Moskauer Außenministeriums, Maria Sacharowa, in Online-Netzwerken.
Bei dem Angriff seien zwei Zivilisten getötet worden, erklärte das für schwere Verbrechen zuständige Ermittlungskomitee Russlands. Bei den Opfern handele es sich um einen Mann und eine Frau, die in ihrem Auto auf der Brücke gefahren seien, ihre minderjährige Tochter sei bei dem Angriff verletzt worden.
Die 2018 vom russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich eröffnete Brücke über die Straße von Kertsch ist für Russland ein wichtiger Versorgungsweg, um die in der Ukraine kämpfenden Soldaten mit militärischer Ausrüstung zu versorgen. Bereits im Oktober 2022 war sie bei der Explosion eines Lkw in Teilen beschädigt worden. Dabei wurden drei Menschen getötet. Moskau hatte ukrainische Geheimdienste für den Anschlag verantwortlich gemacht, Kiew bestritt damals eine Beteiligung.
D.Johnson--AT