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Esken verteidigt mit Blick auf Ostermärsche Waffenlieferungen an Ukraine
SPD-Chefin Saskia Esken hat mit Blick auf die Ostermärsche Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigt. "Die Ukraine hat ein Recht darauf, ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und auch ihre Demokratie zu verteidigen", sagte Esken der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe). Deshalb sei es richtig, dass Deutschland das Land gemeinsam mit seinen Partnern in der EU und der Nato unterstütze.
"Es mag nicht ganz leicht sein, dies mit einer Friedensbotschaft zu verbinden", sagte die SPD-Vorsitzende weiter. "Aber es geht ganz klar darum, den Frieden und die Ordnung in Europa wiederherzustellen."
In rund hundert deutschen Städten finden am Osterwochenende wieder die traditionellen Friedensmärsche statt. Die Forderungen nach einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Friedensverhandlungen sind vielerorts die zentralen Forderungen. Auch gibt es viel Kritik an deutschen Waffenlieferungen. Eine besondere Herausforderung für die Organisatoren ist in diesem Jahr die Abgrenzung zu rechtsgerichteten und prorussischen Gruppen.
Sie habe selbst früher regelmäßig an den Ostermärschen teilgenommen, sagte Esken der "Augsburger Allgemeinen". "Die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt eint uns alle und eint auch die Menschen, die dort zusammenkommen." Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verkompliziere sich jedoch die Botschaft. "Putins Aggression darf keinen Erfolg haben, denn das würde Nachahmung provozieren und fatale Folgen für unsere Zukunft haben", warnte sie.
H.Romero--AT