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Über 10.000 Menschen bei diversen Demos und Protesten zur Sicherheitskonferenz
In München haben am Samstag über 10.000 Menschen an einer Reihe verschiedener Demonstrationen und Proteste anlässlich der Sicherheitskonferenz teilgenommen. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich jeweils mehrere tausend Menschen an Kundgebungen unter anderem am Stachus und am Königsplatz, außerdem gab es eine Protestkundgebung zur Unterstützung der iranischen Protestbewegung. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, es kam zu größeren Sperrungen und Verkehrseinschränkungen.
Gegen Mittag war die Polizei zunächst bei zwei Kundgebungen am Karl-Stützel-Platz im Einsatz. Die eine wurde unter anderem von der AfD angemeldet, zu einer Gegendemonstration hatten unter anderem die Münchner Jusos aufgerufen.
Bereits am Vormittag hatte eine Demonstration in unmittelbarer Nähe der Sicherheitskonferenz stattgefunden, zu der der oppositionelle Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) aufgerufen hatte. Der Iran ist eines der Hauptthemen der noch bis Sonntag dauernden Münchner Sicherheitskonferenz. Die Versammlung wurde zur Unterstützung der iranischen Protestbewegung und der Kritik an der iranischen Führung abgehalten.
Gegen Mittag begann dann die Kundgebung des "Aktionsbündnisses gegen die Nato-Sicherheitskonferenz" am Stachus, der Protestzug setzte sich später in Bewegung durch die Innenstadt. Dabei handelt es sich um ein vor allem linksgerichtetes Bündnis von Gegnerinnen und Gegnern der Sicherheitskonferenz.
Ungefähr zur selben Zeit versammelten sich am Königsplatz Angehörige der Querdenker-Szene zu einer Kundgebung - allein hier fanden sich laut Polizei rund 10.000 Menschen ein, die dann ebenfalls durch die Stadt liefen. Zusätzlich gab es am Odeonsplatz noch eine pro-ukrainische Demonstration. Größere Zwischenfälle meldete die Polizei zunächst nicht.
Die Polizei war in München mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Die Beamten warnten, dass es wegen der Sicherheitskonferenz und zahlreicher Demonstrationen zu Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet kommen werde. Die Polizei riet Bürgerinnen und Bürgern, den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen beziehungsweise die Innenstadt zu umfahren.
P.Smith--AT