-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Frankreichs Regierung nimmt neuen Anlauf für Rentenreform
Die französische Regierung nimmt einen neuen Anlauf für eine Rentenreform. Dabei sei die ursprünglich geplante und heftig umstrittene Anhebung des Rentenalters von 62 auf 65 Jahre nicht in Stein gemeißelt, sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag dem Sender France Info. Der Gesetzentwurf solle am 23. Januar im Kabinett vorgestellt werden, zwei Wochen später als zunächst angekündigt. Bis dahin will die Premierministerin mit den Sozialpartnern verhandeln.
Der Chef der größten Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, nannte eine Erhöhung des Rentenalters eine "rote Linie". In ihrer aktuellen Form werde die Reform zu sozialen Unruhen führen, sagte er der Zeitung "Dépêche du Midi". Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage von Harris-Interactive lehnen 54 Prozent der Befragten die Rentenreform ab. Befürwortet werden die Pläne demnach in erster Linie von Menschen über 65, die davon nicht betroffen sein werden.
Präsident Emmanuel Macron hatte in seiner Neujahrsansprache zugesagt, bei der Reform Rücksicht zu nehmen auf Menschen mit besonders langem Berufsleben und mit unterbrochenen Beitragszeiten. Auch für beschwerliche Berufe solle es weiterhin Ausnahmen geben. Bei einem früheren Renten-Reformversuch in Macrons erster Amtszeit, der wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, hatte es massive Proteste gegeben.
Premierministerin Borne nannte als Ziel den Ausgleich des Rentensystems bis 2030. Es gebe auch andere Wege als die Heraufsetzung des Rentenalters, um dies zu erreichen, betonte sie. Im Gespräch ist etwa die Verlängerung der Beitragszeiten.
Die Regierung will außerdem dafür sorgen, dass mehr Senioren als bisher im Beruf bleiben. Ende 2021 waren lediglich 36 Prozent der 60- bis 64-Jährigen aktiv. Die Regierung erwägt, einen Bonus für Unternehmen einzuführen, die gezielt Senioren einstellen - oder auch Sanktionen auf den Weg zu bringen, für Unternehmen, die dies nicht tun. Geplant ist auch eine Anhebung der Mindestrente auf 85 Prozent des Mindestlohns.
E.Rodriguez--AT