-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
EU-Kommission glaubt an Rechtmäßigkeit von Übergewinnsteuer
Die EU-Kommission hat angesichts der Klage des US-Konzerns Exxonmobil gegen die gemeinschaftlich beschlossene Übergewinnsteuer ihre Überzeugung von der Rechtmäßigkeit der Abgabe bekräftigt. "Die Kommission hält daran fest, dass die fragliche Maßnahme gänzlich im Einklang mit EU-Recht steht", sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AFP. "Es ist nun Sache des Gerichts, über diesen Fall zu entscheiden."
Mit der Übergewinnsteuer sollen Energiekonzerne einen Teil ihrer Rekordgewinne abgeben, die sie infolge der hohen Preise wegen der russischen Invasion der Ukraine erwirtschaftet haben. Im Detail sollen alle Gewinne, die mehr als 20 Prozent über dem Durchschnittswert der Jahre von 2019 bis 2021 liegen, mit mindestens 33 Prozent Abgaben belegt werden. Nach Schätzungen von Exxonmobil würde dies den Konzern mehr als zwei Milliarden Dollar (1,88 Milliarden Euro) kosten.
Im Gesetzgebungsprozess hatte die Kommission das Wort "Steuer" vermieden, denn für steuerrechtliche Angelegenheiten ist ein einstimmiger Beschluss der 27 EU-Mitgliedstaaten nötig. Die Abgabe wurde schließlich als Notverordnung ohne Konsultation des EU-Parlaments und mit qualifizierter Mehrheit der Mitgliedstaaten beschlossen. Angesichts der Energiekrise sei dies auch angemessen gewesen, sagte die Kommissionssprecherin.
Es handle sich um eine "befristeten Solidaritätsabgabe", betonte sie. Ziel sei es "Investitionsanreize für den Wandel zu einer umweltfreundlichen Wirtschaft" aufrecht zu erhalten und zugleich "insbesondere gefährdete Haushalte, stark betroffene Unternehmen und energieintensive Industrien" zu unterstützen.
Exxonmobil bezeichnete die Abgabe als "kontraproduktiv". Sie "wird das Vertrauen der Investoren untergraben, von Investitionen abhalten und die Abhängigkeit von Energie- und Öleinfuhren erhöhen". Der Konzern hat in diesem Jahr aufgrund der erhöhten Preise und Nachfrage Rekordgewinne eingefahren. Für das zweite und dritte Quartal 2022 meldete er ein Plus von 37,6 Milliarden Dollar.
D.Lopez--AT