Arizona Tribune - CSU fordert Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr

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CSU fordert Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr
CSU fordert Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr / Foto: DAVID GANNON - AFP/Archiv

CSU fordert Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr

CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Ampel-Koalition aufgefordert, ihren Streit über die Zukunft der Corona-Maßnahmen beizulegen und die Pflicht zum Tragen einer Maske im Fernverkehr zu beenden. Es müsse gelten, dass die Maßnahmen situationsangepasst vorgenommen würden, sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern und forderte. "Die Maskenpflicht im Fernverkehr muss jetzt fallen." Es sei "nicht erklärbar, warum die Maskenpflicht in Flugzeugen nicht mehr gilt, im ICE aber schon".

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Der CSU-Politiker forderte die Regierungskoalition auf, ihren Streit über die Corona-Schutzmaßnahmen beizulegen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) "sollten ihren Dissens intern klären und die Menschen nicht verunsichern".

Zur Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen sagte Huber, dort sei es "sicher weiter angebracht, Maske zu tragen". Er fügte hinzu: "Aber wir müssen irgendwann an den Punkt kommen, diese Maßnahmen ebenfalls zu beenden." Er sei davon überzeugt, dass die Maske in diesen Bereichen "ein freiwilliger Schutz bleiben wird".

Auslöser der Debatte waren Äußerungen des Virologen Christian Drosten, der einen Übergang der Corona-Pandemie in eine endemische Lage sieht. Danach forderte unter anderem Justizminister Buschmann, die im Infektionsschutzgesetz noch bis 7. April vorgesehenen Eindämmungsmaßnahmen per Verordnung abzuschaffen. Gesundheitsminister Lauterbach warnt dagegen vor einem überstürzten Ende aller Corona-Maßnahmen.

W.Morales--AT