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G7-Staaten wollen Ukraine 2023 mit 32 Milliarden Dollar unterstützen
Die G7-Staaten wollen die von Russland angegriffene Ukraine im kommenden Jahr weiter massiv finanziell unterstützen. Schon jetzt gebe es Zusagen für "bis zu 32 Milliarden US-Dollar" (bis zu 30,2 Milliarden Euro) Finanzhilfen für 2023, sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Donnerstag nach Beratungen mit seinen G7-Kollegen. Dies sei ein "starkes Signal". Allerdings gebe es "eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass wir damit nicht auskommen werden".
Die Beratungen der Finanzministerinnen und Finanzminister der Gruppe großer Industriestaaten war die letzte Sitzung unter deutscher G7-Präsidentschaft. Zum Jahreswechsel übernimmt Japan für ein Jahr diese Aufgabe.
Die künftige japanische G7-Präsidentschaft habe bereits angekündigt, dass die weitere Finanzierung der Ukraine ein zentrales Thema bleiben werde, sagte Lindner. In den bisher zugesagten 32 Milliarden US-Dollar seien einmal Darlehen von 18 Milliarden Euro der EU enthalten. Weitere 12,5 Milliarden US-Dollar sollten als Zuschüsse der USA hinzukommen. Darüber hinaus hätten andere G7-Staaten weitere Mittel in Aussicht gestellt.
Im ausgehenden Jahr haben die G7-Länder der Ukraine bereits 32,7 Milliarden Euro zugesagt, um die Finanzierungslücke im Haushalt des Kriegslandes zu schließen. Das Geld sei bereits ausgezahlt oder befinde sich in Auszahlung, hieß es in einer Erklärung der G7-Finanzminister. "Mit dieser Unterstützung war die Ukraine in der Lage, Kernfunktionen des Staates für das ukrainische Volk bereit zu stellen."
"Unser Engagement zur Unterstützung der Ukraine ist nach wie vor unerschütterlich", hieß es. Die Zusagen für 2023 gäben Kiew Planungssicherheit und ermöglichten es der ukrainischen Regierung auch, "die wichtigsten Reparaturen auszuführen und die Wirtschaft zu stabilisieren".
O.Ortiz--AT