-
NRW-CDU will gegen Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden vorgehen
-
Neue Epstein-Akten: Starmer befürwortet Aussage von Ex-Prinz Andrew vor US-Kongress
-
Zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten nach Sturm in Portugal gestorben
-
Bundestagspräsidentin Klöckner bekräftigt Wunsch nach weiblichem Staatsoberhaupt
-
Israel will Grenzübergang Rafah für Personenverkehr öffnen
-
Costa Rica wählt Präsidenten und Parlament
-
Unterhändler Moskaus und Kiews wollen neue direkte Gespräche in Abu Dhabi führen
-
Iran-USA-Konflikt: Signale für mögliche Verhandlungen
-
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan
-
Minnesota scheitert im Streit um ICE-Razzien vor Gericht
-
Wirtz mit Zauberassist und Treffer: Liverpool schlägt Newcastle
-
Elversberg rückt Schalke auf die Pelle
-
Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor
-
Bayern patzt in Hamburg: Chance für Verfolger
-
Minnesota scheitert vor Gericht mit Antrag gegen ICE-Razzien
-
Portugals Behörden warnen nach Unwetter vor neuem Regen und Überschwemmungen
-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
-
"Unzulässiges Medikament": NBA sperrt George für 25 Spiele
-
Vor erwarteter Grenzöffnung: Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Bremen: Fritz lässt Steffens Zukunft offen
-
Geiger fliegt in Willingen überraschend aufs Podest
-
Tristesse in Bremen: Werder wieder sieglos
-
Abstiegskandidat Mainz schockt Leipzig
-
Vor Rieras Ankunft: Frankfurt verliert auch gegen Leverkusen
-
Feuerwehr: Explosion in iranischer Hafenstadt durch Gasleck verursacht
-
Schweigemarsch: Tausende Dänen protestieren gegen Trumps Afghanistan-Äußerungen
-
"Chapeau!": Geiger triumphiert mit Traumspurt
-
Babymilchskandal: Frankreich kündigt strengere Vorschrift an
-
Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau wegen "technischer Störung"
-
Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei
-
Snowboard: Hofmeister bereit für Olympia
-
Handfeste Winterkrise: Schalke muss um Aufstieg bangen
-
Nach Trump-Drohungen: Iran versetzt Armee in höchste Alarmbereitschaft
-
Ein Engel mit den Zügen Melonis? - Aufregung um neu restauriertes Fresko in Rom
-
Hamas-Behörde: Mindestens 22 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Minister: Massive Stromausfälle in der Ukraine wegen "technischer Störung"
-
Wirtschaftsministerin Reiche will in Saudi-Arabien "Partnerschaft vertiefen"
-
Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar
-
Mindestens 73 Tote bei Angriffen von Aufständischen im Südwesten Pakistans
-
Handball: Kiesler auch für EM-Finale fraglich
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew weiter in Bedrängnis
-
U-Bahnen von Kiew stehen wegen Stromausfalls still
-
Olympia-Generalprobe: Aicher stürzt, bleibt aber unverletzt
-
Erster Titel in Melbourne: Rybakina schockt Sabalenka
-
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
-
Deutscher Maddie-Verdächtiger lebt in Unterkunft in Kiel
-
Kevin Kühnert: 800 Euro Pension für vier Jahre im Parlament "viel zu viel"
-
Nach Drohungen Trumps: Iranische Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt
-
Mögliche Verunreinigung mit Giftstoff: Danone ruft Aptamil-Baby-Nahrung zurück
-
Zehntausende protestieren friedlich in Minneapolis gegen US-Einwanderungspolitik
Österreich schafft es ins ESC-Finale
Österreich hat es in das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) am Samstag geschafft: Das Land mit Außenseiterchancen qualifizierte sich am Donnerstagabend beim zweiten ESC-Halbfinale in Liverpool. Der Spartensender One konnte dabei seine schon starke Einschaltquote vom ersten Halbfinale noch einmal steigern.
Am in diesem Jahr zum 67. Mal stattfindenden ESC nehmen insgesamt 37 Länder teil, aber nur 26 sind in dem weltweit beachteten Finale dabei. Im zweiten Halbfinale traten Bands sowie Sängerinnen und Sänger aus 16 Ländern gegeneinander an. Zehn von ihnen kamen ins Finale: Albanien, Zypern, Estland, Belgien, Litauen, Polen, Australien, Armenien, Slowenien sowie Österreich.
Nach einer Auswertung des Branchendiensts DWDL schalteten mit durchschnittlich 620.000 vergleichsweise viele Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer ein. Es waren sogar geringfügig mehr als beim ersten Halbfinale am Dienstag - hier hatten 590.000 zugeschaut.
Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag nun bei sehr guten 2,8 Prozent. Im jüngeren Publikum der 14- bis 49-Jährigen war er mit 5,6 Prozent sogar doppelt so hoch. Im ersten Halbfinale, bei dem sich auch die deutsche Starter-Band Lord of the Lost hatte präsentieren dürfen, hatte der Marktanteil in dieser Altersgruppe bei 6,3 Prozent gelegen.
Dänemark, San Marino, Rumänien, Georgien, Island und Griechenland schieden am Donnerstag aus. Zehn Länder qualifizierten sich bereits im ersten Halbfinale am Dienstag, darunter Schweden mit seiner Sängerin Loreen, die in den Wettbüros seit Wochen als kommende Siegerin gesehen wird. Dem für Österreich antretenden weiblichen Duo Teya und Salena werden zumindest Außenseiterchancen zugerechnet.
Das Duo wurde vom Österreichischen Rundfunk ORF zusammengestellt und präsentierte im zweiten Halbfinale das satirische Lied "Who The Hell Is Edgar" über den Schriftsteller Edgar Allan Poe. Der deutsche ESC-Kommentator Peter Urban von der ARD nannte die in den Farben rot, schwarz und weiß gehaltene Show der beiden Sängerinnen "eine fantastische Inszenierung".
Ebenfalls weiter kam am Donnerstag Australien. Das Land nimmt seit 2015 am ESC teil. In diesem Jahr trat die 1999 gegründete Rockband Voyager an - mit ihrem in Niedersachsen aufgewachsenem Sänger Daniel "Danny" Estrin. Monika Linkytė aus Litauen schaffte es ebenfalls. Urban charakterisierte ihre Ballade "Stay" als "schon beinahe religiösen Pop".
Im Finale entscheidet je zur Hälfte eine Jury und das Publikum über die Punktevergabe, in den beiden Halbfinals bestimmte jeweils nur das Publikum über das Weiterkommen. Gesetzt für das Finale sind der Vorjahressieger Ukraine sowie die fünf großen Geldgeber des ESC - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Für Deutschland tritt Lord of the Lost an. Die Buchmacher sehen die Band im unteren Mittelfeld. Nennenswerte Siegchancen werden ihr nicht eingeräumt.
Im vergangenen Jahr hatte die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra den ESC gewonnen. Wegen des anhaltenden Kriegs kann das Finale jedoch erstmals nicht wie üblich im Land des Vorjahressiegers stattfinden.
Zudem scheiterte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem Ansinnen, sich beim Finale mit einer Videobotschaft an das riesige ESC-Publikum wenden zu können. Die Bitte könne "bedauerlicherweie nicht akzeptiert werden, weil sie gegen die Regeln der Veranstaltung verstößt", teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) am Donnerstag. Trotz "lobenswerter Absicht" des ukrainischen Staatschefs sei dies wegen des unpolitischen Charakters der Veranstaltung nicht möglich.
Die Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger sagte derweil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): "Der ESC will zwar nicht politisch sein, aber er ist es natürlich im höchsten Maße." Dies habe der Sieg der Ukraine im vergangenen Jahr schließlich gezeigt.
N.Walker--AT