-
Stellwerksignale an Bahnstrecke in Sachsen manipuliert - Landeskriminalamt ermittelt
-
"Ruinöse Importschwemme": Thyssenkrupp fährt Spezialstahlproduktion weiter zurück
-
Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Ausbeutung und Schleusungen in Hessen
-
Französischer Ex-Bischof wegen Vergewaltigung zu Schadensersatz verurteilt
-
GKV-Finanzen: Kassen fordern "entschlossenes politisches Handeln"
-
Musiala trainiert individuell beim FC Bayern
-
Veruntreutes Vermögen von Filmstar Ursula Andress: Beschlagnahmung in Italien
-
Jugendschutz: Brüssel sieht Mängel bei Porno-Seiten und geht gegen Snapchat vor
-
Klingbeil-Rede bringt Bewegung in Reformdebatten von Union und SPD
-
EU-Parlament ebnet Weg für Abschiebezentren in Drittländern
-
Entlassung von Polizeianwärtern wegen Zweifeln an Verfassungstreue rechtens
-
Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge mit 94 Jahren gestorben
-
WTO-Chefin sieht schlimmste Störungen des globalen Handelssysstems seit 80 Jahren
-
Finnlands Staatschef Stubb: Ukraine-Verhandlungen womöglich vor dem Aus
-
Dobrindt: Einigung mit Drittstaaten zu Abschiebezentren bis Ende 2026 angestrebt
-
Beben bei Audi: Hülkenberg erfuhr es von seiner Mutter
-
Kanada ruft G7 zu gemeinsamer Anstrengung für Deeskalation im Iran-Krieg auf
-
Verbände fordern Rücknahme von Zulassungsstopp für Integrationskurse
-
Urteil: Keine Herausgabe von Stasi-Unterlagen zu Angela Merkel an Sachbuchautor
-
Mehr Transparenz an den Zapfsäulen: Bundestag stimmt für neue Spritpreisregeln
-
Trump: "Die USA brauchen nichts von der Nato" - Drohungen gegen Iran verstärkt
-
Ökonomen senken Wachstumsprognosen für Deutschland und die EU
-
Biber fluten Wald: Bundesverwaltungsgericht stärkt Rechte von Eigentümern
-
EU-Kommission stellt mangelnden Jugendschutz bei Porno-Anbietern fest
-
EU-Kommission geht wegen Mängeln beim Jugendschutz gegen Snapchat vor
-
Stiftung Warentest: Nicht alle Abnehmspritzen halten Versprechen ein
-
Verteidigungsausgaben: Sieben Nato-Staaten bei mehr als drei Prozent des BIP
-
SPD im Bundestag gegen höhere Mehrwertsteuer - Esdar: Trifft die falsche Gruppe
-
EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsdeal - und stellt Bedingungen
-
Bischofskonferenzvorsitzender Wilmer wird neuer Bischof in Münster
-
EU-Parlament stimmt für Verbot von KI-Systemen für Porno-Deepfakes
-
EU-Parlament stimmt für Abschiebezentren in Ländern außerhalb der EU
-
Einzelhandel erwartet schlechteres Ostergeschäft als im Vorjahr
-
Panikkäufe und Milliardenhilfen: Asiatische Staaten kämpfen mit Folgen des Krieges
-
DFB-Elf: Abschlusstraining mit komplettem Kader
-
Wirtschaftsministerin Reiche offen für mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale
-
Siebeneinhalb Jahre Haft für Mord an demenzkrankem Vater in Bayern
-
Beschwerden nach Zeitumstellung: Frauen laut Umfrage deutlich häufiger betroffen
-
Lebensmittelvergiftung: Sängerin Rosalía muss Konzert in Italien abbrechen
-
Chemiekonzern BASF eröffnet riesiges neues Werk in China
-
Klagen von russischen Geschäftsleuten gegen Sanktionen scheitern vor EuGH
-
Nur eine Erhöhung am Tag: Bundestag bringt neue Regeln für Tankstellen auf den Weg
-
Ausgaben von Hochschulen steigen 2024 um fünf Prozent - Einnahmen halten Schritt
-
Ministerpräsidenten drängen auf schärfere Maßnahmen gegen hohe Spritpreise
-
Zahl der Empfänger der Grundsicherung im Alter gestiegen
-
Bundesgerichtshof verbietet Werbung für Behandlung mit medizinischem Cannabis
-
IMK-Ökonomen senken Prognose: Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent 2026 möglich
-
Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden
-
Ifo-Umfrage: Deutsche Exportwirtschaft erwartet sinkende Ausfuhren
-
Iran-Krieg trübt Verbraucherstimmung - Einkommenserwartung sinkt deutlich
US-Expertengremium empfiehlt Zulassung von Corona-Impfungen für Kleinkinder
In den USA rücken Corona-Impfungen für Kleinkinder näher: Ein US-Expertengremium hat die Zulassung der Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna für Kinder ab einem Alter von sechs Monaten empfohlen. Der unabhängige Impfausschuss der Arzneimittelbehörde FDA sprach sich am Mittwoch einstimmig dafür aus, dem Biontech/Pfizer-Vakzin eine Notfallgenehmigung für Kinder zwischen sechs Monaten und einschließlich vier Jahren zu erteilen. Der Moderna-Impfstoff soll demnach für Kinder zwischen sechs Monaten und einschließlich fünf Jahren zugelassen werden.
Es wird erwartet, dass die FDA der Empfehlung der Experten rasch folgen wird. Die ersten Kleinkinder könnten dann schon in der kommenden Woche geimpft werden.
Das Biontech/Pfizer-Vakzin soll Kindern in drei Impfdosen von je drei Mikrogramm verabreicht werden. Das entspricht einem Zehntel der Dosis für Jugendliche und Erwachsene. Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten im Mai erklärt, die Wirksamkeit bei Kleinkindern liege bei 80,3 Prozent, die Zahlen sind allerdings noch vorläufig.
Die FDA erklärte kürzlich, der Wirkstoff sei in dieser Altersgruppe sicher und wirksam. Der Impfstoff ist in den USA bereits - als einziges Corona-Vakzin - für Kinder ab fünf Jahren zugelassen.
Der Moderna-Impfstoff soll Kleinkindern in zwei Impfdosen von jeweils 25 Mikrogramm verabreicht werden. Der Impfstoff bietet nach Unternehmensangaben einen Schutz von 51 Prozent bei Kindern zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und von 37 Prozent bei Zwei- bis Fünfjährigen.
Bislang ist in den USA kein Corona-Impfstoff für Kinder unter fünf Jahren zugelassen. Dabei ist die Rate an Krankenhauseinweisungen und Todesfällen nach einer Corona-Infektion in dieser Altersgruppe nach FDA-Angaben höher als in der Altersgruppe der Fünf- bis 17-Jährigen.
Der Medizinprofessor Michael Nelson sagte am Mittwoch bei der Sitzung des Impfausschusses, Impfungen seien eine Notwendigkeit für diese bislang "wirklich ignorierte jüngere Bevölkerungsgruppe". Der FDA-Wissenschaftler Peter Marks warnte davor, angesichts der hohen Zahl von älteren Corona-Toten mit Blick auf jüngere Opfer "abzustumpfen". "Jedes Leben ist wichtig, und durch Impfungen vermeidbare Todesfälle sind etwas, bei dem wir gerne versuchen würden, etwas zu unternehmen."
In den USA leben rund 20 Millionen Kinder, die vier Jahre alt oder jünger sind. Laut offiziellen Zahlen starben in dieser Altersgruppe seit Beginn der Pandemie rund 480 Kinder an Covid-19. Das ist nach Angaben von FDA-Wissenschaftler Marks deutlich mehr als selbst in einer "furchtbaren Grippe-Saison". Bis Mai mussten 45.000 Kinder dieser Altersgruppe wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden.
In Deutschland hat die Ständige Impfkommission eine Corona-Impfung bislang nur für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren empfohlen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft derzeit eine Zulassung des Corona-Impfstoffs von Moderna für Kleinkinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren. Biontech und Pfizer kündigten im Mai ebenfalls an, "in den kommenden Wochen" bei der EMA einen Antrag auf Zulassung ihres Corona-Impfstoffes für diese Altersgruppe zu stellen.
E.Hall--AT