-
Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor
-
Bayern patzt in Hamburg: Chance für Verfolger
-
Minnesota scheitert vor Gericht mit Antrag gegen ICE-Razzien
-
Portugals Behörden warnen nach Unwetter vor neuem Regen und Überschwemmungen
-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
-
"Unzulässiges Medikament": NBA sperrt George für 25 Spiele
-
Vor erwarteter Grenzöffnung: Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Bremen: Fritz lässt Steffens Zukunft offen
-
Geiger fliegt in Willingen überraschend aufs Podest
-
Tristesse in Bremen: Werder wieder sieglos
-
Abstiegskandidat Mainz schockt Leipzig
-
Vor Rieras Ankunft: Frankfurt verliert auch gegen Leverkusen
-
Feuerwehr: Explosion in iranischer Hafenstadt durch Gasleck verursacht
-
Schweigemarsch: Tausende Dänen protestieren gegen Trumps Afghanistan-Äußerungen
-
"Chapeau!": Geiger triumphiert mit Traumspurt
-
Babymilchskandal: Frankreich kündigt strengere Vorschrift an
-
Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau wegen "technischer Störung"
-
Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei
-
Snowboard: Hofmeister bereit für Olympia
-
Handfeste Winterkrise: Schalke muss um Aufstieg bangen
-
Nach Trump-Drohungen: Iran versetzt Armee in höchste Alarmbereitschaft
-
Ein Engel mit den Zügen Melonis? - Aufregung um neu restauriertes Fresko in Rom
-
Hamas-Behörde: Mindestens 22 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Minister: Massive Stromausfälle in der Ukraine wegen "technischer Störung"
-
Wirtschaftsministerin Reiche will in Saudi-Arabien "Partnerschaft vertiefen"
-
Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar
-
Mindestens 73 Tote bei Angriffen von Aufständischen im Südwesten Pakistans
-
Handball: Kiesler auch für EM-Finale fraglich
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew weiter in Bedrängnis
-
U-Bahnen von Kiew stehen wegen Stromausfalls still
-
Olympia-Generalprobe: Aicher stürzt, bleibt aber unverletzt
-
Erster Titel in Melbourne: Rybakina schockt Sabalenka
-
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
-
Deutscher Maddie-Verdächtiger lebt in Unterkunft in Kiel
-
Kevin Kühnert: 800 Euro Pension für vier Jahre im Parlament "viel zu viel"
-
Nach Drohungen Trumps: Iranische Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt
-
Mögliche Verunreinigung mit Giftstoff: Danone ruft Aptamil-Baby-Nahrung zurück
-
Zehntausende protestieren friedlich in Minneapolis gegen US-Einwanderungspolitik
-
US-Außenministerium billigt milliardenschwere Waffenverkäufe an Israel und Saudi-Arabien
-
Kurzzeitiger Shutdown in den USA in Kraft - lange Haushaltssperre wohl abgewendet
-
NBA: Nächste Pleite für Schröder - Orlando siegt furios
-
"Ganz hohes Niveau": Kreis dämpft Olympia-Erwartungen
-
"Weltklasse": Köln feiert Retter Schwäbe
-
Weitere Epstein-Akten veröffentlicht: Britischer Ex-Prinz Andrew und Bill Gates erwähnt
-
Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez kündigt Amnestie-Gesetz an
-
Springsteen singt bei Demonstration in Minneapolis neuen Protestsong gegen ICE
-
Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde
-
Handball: Merz reist zum EM-Finale nach Herning
-
Maina trifft: Köln gelingt Befreiungsschlag
-
Epstein-Affäre: US-Regierung veröffentlicht verspätet Dokumente
Mehr als 150 Verletzte bei Zusammenstößen auf Tempelberg in Jerusalem
Bei heftigen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften auf dem Tempelberg in Jerusalem sind mehr als 150 Menschen verletzt worden. Wie der Palästinensische Rote Halbmond mitteilte, wurden am Freitag 153 Menschen in Krankenhäuser gebracht. Dutzende Verletzte seien zudem auf dem Gelände behandelt worden. Augenzeugen berichteten von Steinwürfen von Palästinensern in Richtung der israelischen Sicherheitskräfte. Diese feuerten demnach mit Gummigeschossen und Schallgranaten auf die Demonstranten.
Die israelische Polizei sprach von drei Verletzten in ihren Reihen. Gegen 04.00 Uhr morgens begannen demnach "dutzende maskierte Männer", von denen einige Fahnen der bewaffneten islamistischen Hamas-Bewegung trugen, eine "Prozession" auf dem Tempelberg. Sie warfen Steine in Richtung der angrenzenden Klagemauer, der wichtigsten Gebetsstätte des Judentums, woraufhin die israelischen Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben eingriffen, um "die Ordnung wiederherzustellen". Nach Angaben einer palästinensischen Organisation zur Unterstützung von Gefangenen wurden rund 400 Menschen festgenommen.
Der Direktor der Al-Aksa-Moschee, Omar al-Kiswani, sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass auch ein israelischer "Angriff im Inneren der Al-Aksa-Moschee" stattgefunden habe. Mehr als 80 junge Menschen seien aus der heiligen Moschee vertrieben worden. Die israelische Polizei erklärte hingegen, die Moschee nicht betreten zu haben.
Die Zusammenstöße ereigneten sich nach einer Anschlagsserie mit insgesamt 14 Toten, die die Spannungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in den vergangenen drei Wochen wieder deutlich angeheizt hatten. Nach Einsätzen der israelischen Armee im Westjordanland waren am Donnerstag drei Palästinenser getötet worden. Insgesamt starben bei der Gewalt in den vergangenen Tagen mehr als 20 Palästinenser.
Die wachsenden Spannungen fallen in den muslimischen Fastenmonat Ramadan, der sich in diesem Jahr mit dem jüdischen Pessachfest und dem christlichen Osterfest überschneidet.
Der israelische Außenminister Jair Lapid bezeichnete die "Ausschreitungen" vom Freitag als "inakzeptabel". "Das Zusammentreffen von Pessach, Ramadan und Ostern ist ein Symbol für das, was wir gemeinsam haben", betonte er. "Wir dürfen nicht zulassen, dass jemand diese heiligen Tage zu einer Plattform für Hass, Aufwiegelung und Gewalt macht."
Im vergangenen Jahr hatten Zusammenstöße auf dem Tempelberg und rund um die Al-Aksa-Moschee zu tagelangen schweren Auseinandersetzungen zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und israelischen Sicherheitskräften geführt. Bis zum Inkrafttreten einer von Ägypten vermittelten Waffenruhe wurden 260 Palästinenser und 13 Israeli getötet.
Das Gelände mit der Moschee und dem angrenzenden Felsendom gilt als drittheiligste Stätte des Islam. Die von den Juden als Tempelberg bezeichnete Stätte wird von Jordanien verwaltet, doch Israel kontrolliert die Zugänge. Wegen der befürchteten erneuten Eskalation hatten israelische und jordanische Beamte eigentlich vor Beginn des Ramadan verstärkt Gespräche geführt, wie sich Zusammenstöße zwischen Palästinensern und Sicherheitskräften verhindern ließen.
R.Lee--AT