-
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
-
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
-
Möglicher neuer Zivildienst: Arbeiter-Samariter-Bund stellt konkrete Forderungen
-
SpaceX schreibt rote Zahlen: Raumfahrtkonzern enttäuscht nach Rekordbörsengang
-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
-
Berliner CSD-Anschlag: "Viele offene Fragen" bei Sitzung von Innenausschuss
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Reusser
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung
-
Feuerwehr meldet Fortschritte bei Bekämpfung der Waldbrände nahe Athen
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit
-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
-
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
-
10.000 Tonnen Fisch im Jahr: Behörden in Südfrankreich genehmigen Mega-Lachsfarm
-
US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück
-
Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen
-
Badeverbote in Südwestfrankreich wegen Portugiesischer Galeeren
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert bei Krisensitzung Einigkeit
-
US-Finanzminister hält Hormus-Abkommen mit Iran bis Mittwoch für möglich
-
Bundesregierung bereitet neuen Zivildienst vor - bei Rückkehr der Wehrpflicht
-
Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino
-
Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten
-
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
-
Linke regt Steinmeier-Nachfolge aus Zivilgesellschaft an
-
Díaz-Comeback: Bayern gewinnen Test in Südkorea
-
Waldbrand breitet sich in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande aus
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU demonstriert nach Krisensitzung Einigkeit
-
Niedrigwasser gefährdet laut Ökonomen deutsches Wirtschaftswachstum
-
Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen
-
Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster
-
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
-
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
-
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
UN-Bericht: Palästinenser "gefangen" zwischen Israels Armee, Siedlern und Hamas
Palästinensische Zivilisten sind laut einem von der UNO in Auftrag gegebenen Bericht gefangen zwischen "Massen-Gräueltaten" der israelischen Armee, der Gewalt jüdischer Siedler sowie der brutalen Herrschaft der radikalislamischen Hamas. Die Menschen im vom Krieg weitgehend zerstörten Gazastreifen und im besetzten Westjordanland würden "systematisch und bewusst" schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht einer von den Vereinten Nationen eingesetzten unabhängigen Untersuchungskommission.
Die dreiköpfige Kommission war 2021 vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtet worden. Ihre Aufgabe ist es, möglichen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Palästinensergebieten nachzugehen. Der Bericht soll dem Menschenrechtsrat am Montag vorgelegt werden. Im vergangenen Jahr hatte die Kommission Israel vorgeworfen, im Gazastreifen einen "Völkermord" zu begehen.
Im Gazastreifen fänden sich die Palästinenser "gefangen zwischen der strukturellen Gewalt und den Massen-Gräueltaten der israelischen Streitkräfte und der räuberischen, Angst-basierten Herrschaft der Hamas", hieß es in dem Bericht weiter. Die Zivilisten würden "brutal unterdrückt und kontrolliert" durch die Gruppe, "die vorgibt sie zu regieren." Im Westjordanland sei die zunehmende Gewalt durch jüdische Siedler "das direkte Ergebnis der israelischen Politik, die deren Handlungen unterstützt, ermöglicht und schützt", erklärte der Kommissionsvorsitzende Srinivasan Muralidhar.
Der Richter aus Indien erklärte weiter, mit der Hamas verbundene Kräfte hätten "das Vakuum ausgenutzt, dass durch die unablässigen israelischen Angriffe und weitreichende Zerstörung des Gazastreifens" entstanden sei. "Was sich besorgniserregend gleicht, ist wie palästinensischen Zivilisten bewusst Leid zugefügt wird. Die Ursprünge und Motivation dafür sind unterschiedlich, aber beide handeln innerhalb eines von Israel geschaffenen Umfelds."
Ein Schwerpunkt des Berichts war die Situation im Westjordanland. Die von Siedlern ausgeübte Gewalt sei "ein Mittel, um die Politik des Staates Israel umzusetzen", hieß es. Die Kommission rief Israel auf, die Gewalt zu unterbinden. Die unrechtmäßige Besatzung palästinensischen Landes müsse unverzüglich beendet, neue Siedlungsaktivtöten gestoppt und alle Siedlungen entfernt werden. Israel wirft indes dem Gremium seit langem "systematische anti-israelische Diskriminierung" vor.
Mit der Hamas verbündete Gruppen wurden in dem Bericht schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt, einschließlich "der Kriegsverbrechen Mord und Folter". Die Kommission warf Hamas-Mitglieder im Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen vor, palästinensische Zivilisten gefoltert zu haben.
Die Kommission forderte die "de-facto-Behörden" in dem Palästinensergebiet auf, "unverzüglich alle außergerichtlichen Bestrafungen von Zivilisten zu stoppen, einschließlich Exekutionen, Folter und psychischer, physischer und sexueller Gewalt." Sie sollten zudem davon absehen, zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser für Zwecke zu nutzen, die nicht mit ihren humanitären und zivilen Funktionen übereinstimmten, hieß es weiter.
P.A.Mendoza--AT