-
Russland bedroht als Terrorstaat den Weltfrieden
-
Staatsdefizit in vergangenem Jahr um fast 23 Milliarden Euro gestiegen
-
Chef der Energieagentur: Iran-Krieg wird geopolitische Lage im Energiebereich ändern
-
Statistik: Altersunterschied zwischen erstem und zweitem Kind im Mittel 3,1 Jahre
-
Justizministerin Hubig fordert Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
-
66-Jähriger stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in der Autoindustrie im März leicht verschlechtert
-
Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel
-
Artemis-2-Astronauten treten Rückflug an - Trump gratuliert
-
NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus
-
Soldat in Australien wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Afghanistan festgenommen
-
NBA: Orlando siegt ohne Franz Wagner - Schröder glänzt
-
Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre
-
DGB-Chefin kritisiert Aussagen von Klingbeil zur Renten- und Arbeitszeitpolitik
-
Arbeloa: Real setzt gegen Bayern auf CL-Gen
-
KI-Boom: Samsung rechnet mit Rekordgewinn im ersten Quartal
-
GKV-Chef pocht auf Zuckersteuer und höhere Alkohol- und Tabaksteuer
-
Gefahr für Sánchez: Korruptionsprozess gegen Spaniens Ex-Verkehrsminister beginnt
-
Großbritannien: Veranstalter verteidigt geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
-
Nach Angriffen auf iranisches Akw Buschehr: IAEA warnt vor "sehr realer Bedrohung"
-
Astronauten benennen Mondkrater nach verstorbener Ehefrau von Missionsleiter
-
Trump erneuert Kritik an Deutschland im Iran-Krieg
-
Artemis-2-Astronauten stellen Entfernungsrekord von der Erde auf
-
Trump: USA könnten "ganzen" Iran "in einer Nacht" auslöschen
-
Iran-Krieg: Trump nennt Waffenruhe-Vorschlag "wichtigen Schritt"
-
Ex-Gouverneur von Kursk wegen Korruptionsvorwürfen zu Straflager verurteilt
-
Trump nennt Waffenruhe-Vorschlag "wichtigen Schritt"
-
Frühes Altmaier-Aus beim Masters in Monte Carlo
-
Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt starker Sechster
-
SPD-Parlamentsgeschäftsführer kritisiert "irrlichternden" US-Präsidenten
-
Bayern-Frauen spazieren erneut ins Pokalfinale
-
Россия террористическое государство, угрожающее миру во всем мире
-
Weißes Haus prüft im Iran-Krieg 45-tägige Waffenruhe
-
Spritpreise steigen über Ostern weiter - Entlastungen gefordert
-
Israel greift größten Petrochemie-Komplex im Iran an
-
Dieselpreis steigt am Ostersonntag auf neues Allzeithoch im Tagesschnitt
-
Mindestens 15 Tote bei israelischen Angriffen in Libanon
-
Friedensbewegung: Mehrere zehntausend Menschen demonstrieren bei Ostermärschen
-
Wal vor der Ostseeküste lebt noch - Rettung aber sehr unwahrscheinlich
-
EU-Ratspräsident zu Iran-Krieg: Angriffe auf zivile Ziele sind "illegal"
-
Lys verletzt: Schwieriges Beltz-Debüt im Billie Jean King Cup
-
Geheimdienstchef der Revolutionsgarden getötet - Trump droht und verlängert Ultimatum
-
Krankenkassenreform: Kassen und Ärzte streiten über Vergütung
-
Butcha: Als die russischen Mörder kamen...
-
Irans Revolutionsgarden schließen vollständige Öffnung der Straße von Hormus aus
-
Vier Tote nach direktem Einschlag von iranischer Rakete in Wohnhaus in Haifa
-
Bayern-Training mit Kane
-
Kurz vor Wahl in Ungarn: Sprengstofffund in Serbien bei Pipeline ins Nachbarland
-
Baden-Württembergs FDP-Chef fordert Debatte über neuen Parteinamen
-
Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen schürt Debatte um Wehrpflicht
Neue Hinweise auf mutmaßlichen Moskau-Aufenthalt von Jan Marsalek
Der seit zwei Jahren untergetauchte frühere Wirecard-Vorstand Jan Marsalek könnte laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" und der unabhängigen russischen Investigativ-Plattform "Dossier Center" in Moskau unter dem Schutz russischer Geheimdienste leben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag berichtete, sollen das unter anderem ein russischer Pass mit einem Foto Marsaleks sowie weitere Informationen belegen - darunter sogar Bilder.
Der österreichische Staatsbürger wird seit längerem in Russland vermutet, mehrfach gab es dazu schon entsprechende Medien- und Investigativberichte. Demnach gelang dem Manager, der seit langem enge Beziehungen zu russischen Geheimdiensten gepflegt haben soll, während der sich allmählich entfaltenden Wirecard-Insolvenz per Flugzeug die Flucht in das eng mit Russland verbündete Belarus. Offizielle Bestätigungen gibt es nicht.
So hatte etwa die "Bild"-Zeitung im April berichtet, dass Marsalek unter dem Schutz des russischen Inlandsgeheimdiensts in Moskau gelebt haben soll. Hinter den Kulissen wandte sich die deutsche Justiz demnach auch mit einem Festnahme- und Auslieferungsersuchen an die russische Regierung in Moskau.
Laut "Süddeutscher Zeitung" bekamen die Rechercheure des "Dossier Center" zu Beginn dieses Jahres von einer russischen Quelle zunächst den Hinweis auf einen russischen Pass auf den Namen German Bazhenov, den Marsalek angeblich in Moskau verwendet. Nach einem Foto des Passes kamen demnach immer weitere Hinweise und Informationen. So soll Marsalek etwa gern in einem bekannten Moskauer Luxusrestaurant verkehren, wobei sein Auto von einem Geländewagen mit mutmaßlichen Bewachern eines russischen Geheimdiensts begleitet werde.
Darüber hinaus gab es weitere Hinweise aus russischen Quellen - so etwa zu angeblichen Moskauer Wohnadressen. Es existieren sogar Bilder, die Marsalek angeblich in Moskau zeigen sollen. Die "Süddeutsche" wies zugleich darauf hin, dass die Echtheit etwa des Passfotos nicht überprüft werden könne. Es besteht demnach durchaus die Möglichkeit, dass es sich um gezielt gestreute Falschinformationen handelt, die Marsaleks Aufenthaltsort nur verschleiern.
Marsalek war Vorstand des Ende Juni 2020 unter spektakulären Umständen in die Insolvenz gerutschten Finanzdienstleisters Wirecard. Die Chefetage des früher im Dax gelisteten Konzerns soll über Jahre hinweg Scheingeschäfte in Milliardenhöhe verbucht haben. Ex-Vorstandsvorsitzender Michael Braun sitzt in Untersuchungshaft, Marsalek tauchte damals unter. Nach ihm wird seit dem 22. Juni 2020 international wegen milliardenschweren Betrugs gefahndet.
Laut "Süddeutscher" handelt es sich bei dem Foto in dem am 10. Juni 2021 ausgestellten Pass wahrscheinlich um dasselbe Bild, das auch in Marsaleks altem österreichischen Ausweis zu sehen war und das als Fahndungsbild für ihn dient. Er trägt darauf lediglich andere Kleidung. Laut der russischen Quelle soll Marsalek diesen Pass aber nur in der Öffentlichkeit benutzen. Darüber hinaus soll er noch über eine weitere russische Identität verfügen.
Der Zeitung zufolge wollten weder Marsaleks Münchner Rechtsanwalt noch die Münchner Staatsanwaltschaft die Ergebnisse der Recherche ihr gegenüber kommentieren. Anfragen an die russische Regierung blieben unbeantwortet.
Die "Süddeutsche" kooperiert nach eigenen Angaben mit den Rechercheuren des "Dossier Centers". Die Investigativplattform wurde von dem Kremlkritiker und früheren russischen Ölmagnaten Michail Chodorkowski ins Leben gerufen, der ein Erzfeind des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist. In Russland selbst ist die unabhängige Rechercheplattform wie andere auch verboten.
O.Gutierrez--AT