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Surferwelle an Münchner Eisbach nach Reinigungsarbeiten verschwunden
Die berühmte Surferwelle am Münchner Eisbach ist verschwunden. Nach der jüngsten sogenannten Bachauskehr, bei der das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, baute sich die Welle nicht wieder auf, wie die bayerische Landeshauptstadt am Montag mitteilte. Die Stadt sei im engen Austausch mit der Interessengemeinschaft Surfen in München, um alles zu tun, damit sich möglichst schnell wieder eine stabile Welle einstelle.
Bei der Bachauskehr wird das Gewässer laut Stadtverwaltung bei abgesenktem Wasserstand begangen, um Böschungen und Bauwerke zu untersuchen sowie Reparaturen vorzunehmen. Dies sei notwendig, weil durch mitgerissenes Treibgut Schäden an Böschungen, Dämmen und Brücken entstehen könnten, hieß es.
"Bauliche Veränderungen an der Eisbachwelle oder ihrer Seitenbereiche wurden bei der Bachauskehr nicht vorgenommen", erklärte die Stadt. Auch bei einer Begehung am Montag durch Vertreter des Baureferats seien keine Beschädigungen festgestellt worden.
Die Eisbachwelle gilt als weltweit konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Sie ist seit 40 Jahren besurfbar und ein Touristenmagnet. Im April verunglückte dort beim nächtlichen Surfen eine 33-jährige Münchnerin tödlich, seitdem gelten einige neue Regeln. Dazu zählt eine Einschränkung der Nutzungszeit von 05.30 Uhr bis 22.00 Uhr.
Außerdem darf nur noch mit einer selbstöffnenden Sicherheitsleine gesurft werden. Dies soll sicherstellen, dass sich Surfer im Gefahrenfall von ihrem Brett lösen können, um nicht unter Wasser zu geraten. Die 33-Jährige war von ihrem Brett in die Tiefe gezogen worden und konnte sich nicht selbst befreien.
Th.Gonzalez--AT