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Verfahren zur Aberkennung der royalen Titel von Prinz Andrew eingeleitet
Der wegen seiner früheren Verbindungen zu dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck geratene britische Prinz Andrew verliert seine royalen Titel. König Charles III. habe ein "formelles Verfahren" zur Aberkennung seiner "Titel und Ehren" eingeleitet, erklärte der Buckingham-Palast am Donnerstag. Der Bruder des Königs werde künftig den Nahmen Andrew Mountbatten Windsor tragen.
Andrew wird der Mitteilung zufolge zudem das Wohnrecht in der Royal Lodge entzogen, seinem bisherigen Landsitz nahe Schloss Windsor. Dies sei ihm bereits mitgeteilt worden, hieß es seitens des Königspalasts. Andrew werde "in eine andere Privatunterkunft umziehen".
Vor knapp zwei Wochen hatte Andrew vor dem Hintergrund der Vorwürfe gegen ihn bereits den Verzicht auf seine royalen Titel angekündigt. Wenig später wurden neue Vorwürfe gegen den Prinzen bekannt, denen zufolge er eine Schmutzkampagne gegen das mutmaßliche Missbrauchsopfer Virginia Giuffre losgetreten haben soll.
Der US-Milliardär Epstein war 2019 tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden worden. Dem Investmentbanker wurde vorgeworfen, zahlreiche Mädchen und junge Frauen, darunter Giuffre, missbraucht und an Prominente weitergereicht zu haben - auch an Andrew.
M.King--AT