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Schadstoffe und indiskrete Apps: Nur sieben von 19 Sextoys unbedenklich nutzbar
Viele Sexspielzeuge sind laut Stiftung Warentest nicht unbedenklich nutzbar: Problematisch seien Schadstoffe und indiskrete Apps, die sensible Nutzerdaten sammeln, erklärte die Stiftung am Dienstag. Von 19 Sextoys zwischen zwölf und 209 Euro im Test empfahl Stiftung Warentest daher nur sieben.
Geprüft wurden zwölf Vibratoren und Dildos, vier Masturbatoren und drei Analplugs bekannter Marken - unter anderem auf Schadstoffe, Verarbeitung und Datenschutz. Obwohl nur etablierte Anbieter berücksichtigt wurden, offenbarte der Test erhöhte Sicherheitsrisiken, erklärte Stiftung Warentest.
Drei teure App-gesteuerte Toys senden demnach intime Daten an die Hersteller. "Die Apps sind sehr indiskret und übermitteln Nutzungsstatistiken sowie User- und Geräte-IDs. Eine iOS-App sendete sogar Daten an ChatGPT", berichtete Warentest-Expertin Anne Mandt. Sie riet, die Toys ohne die App zu nutzen.
Drei Produkte enthielten den Angaben zufolge gesundheitsschädliche Substanzen: Zwei Toys wiesen hohe Mengen des hormonell wirksamen Nonylphenol auf, der Ladekontakt eines Vibrators gab mehr allergieauslösendes Nickel ab als gesetzlich erlaubt.
Ch.Campbell--AT