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Berliner Stadtautobahn zeitweise gesperrt - offenbar Ermittlungen zu Stromausfall
Wegen eines Großeinsatzes hat die Berliner Polizei am Donnerstag einen rund zehn Kilometer langen Autobahnabschnitt in der Bundeshauptstadt voll gesperrt. Betroffen waren die Stadtautobahn 100 und die Autobahn 113, wie die Beamten mitteilten. Laut "Welt" hing der Einsatz mit dem mehrtägigen Stromausfall im Berliner Stadtteil Johannisthal vor rund einem Monat zusammen.
Zunächst hatte es von der Polizei geheißen, der Streckenabschnitt könne fünf Stunden lang von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr nicht befahren werden. Um kurz vor 11.00 Uhr teilten die Beamten aber mit, die Vollsperrung sei wieder aufgehoben.
Laut "Welt" verfolgen die Ermittler Spuren, die auf einen gezielten Eingriff in die Energieinfrastruktur hindeuten. Deshalb seien entsprechende Bereiche entlang der Trassen untersucht, Beweismittel gesichert und mögliche Kabelschäden dokumentiert worden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Polizeikreise. Offiziell wurde zunächst kein Grund für den Einsatz genannt.
Anfang September war in Johannisthal im Bezirk Treptow-Köpenick großflächig der Strom ausgefallen. Grund war ein Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten. 50.000 Haushalte waren bis zu zweieinhalb Tage ohne Elektrizität.
F.Ramirez--AT